Artikel-Tags: „trinken“

 

Fuß-Geballe

So schaut man nur in Norddeutschland Fußball:

Dekorative Kreuzfahrtschiffe

Während sich Deutsche und Engländer um Tore kloppen, die keine waren, genießt der Wahl-Kieler-Wochler die einmalige Skyline einer Stadt, in der die Parkplatzprobleme des kleinen Mannes Angesichts der Ausmaße eines Panama-Rentnerkreuzfahrtdampfers zur Mücke auf der Windschutzscheibe eines LKW zusammenschrumpfen.
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Veröffentlicht in Gedöns | 27. Juni 2010

Knowledge Enlargement (feat. Cocktails)

Das Leben eines Primaten Diplomaten Diplomanden ist hart. Freie Wochenenden, die durch gar willkürliche Aneinanderreihung von christlichen Feiertagen mehr als nur grundlos verlängert werden, wollen mit Spiel, Spaß, Spannung und Unterhaltung gefüllt werden. Gar nicht so leicht, wenn man in einer Stadt lebt, deren komplettes Nachtleben man an guten Tagen in zwei Nächten mit dem Fahrrad erschließen kann.

Zumindest die höherklassige Abendgestaltung in Gesellschaft von Menschen, die nicht unbedingt mit der Spritze im Arm oder an der Pillenbox hängend geboren wurden, stellt da manchmal ein Problem dar, das sogar die Architekten der Cheops-Pyramide erblassen lassen hätte.

Cocktails sind da immer eine gute Idee.

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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 25. Mai 2010

Späne ferkeln

Wenn einem langweilig ist, dann kommt man auf die verrücktesten Ideen.
Einige sammeln Briefmarken, andere Telefonnummern. Der eine backt Steine, der andere bringt Staatsanleihen zum Verkauf an den Markt.

Wieder andere kaufen sich baufällige Häuser und entkernen sie, um anschließend die Fassade zu renovieren – oder heiraten. Das sichert nebenbei obendrein Pastoren-Arbeitsplätze, nachdem vielen die Obhut ihrer Kindergruppen entzogen wurde.
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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 10. Mai 2010

Reiertage und Lebertraining

Party-Ausrüstung

Ostern ist bekanntlich im norddeutschen Gezeitenkalender das einzige Fest neben Weihnachten, das nicht nur Bäuche durch astronomischen Schokoladenkonsum anwächsen lässt, sondern auch als staatlich anerkanntes Lebertraining problemlos von der Steuer abgesetzt werden kann.
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Veröffentlicht in Gedöns | 6. April 2010

Feiertage (feat. incredible Fleischsalat-Skandal)

Schön an Ostern: man sieht die Familie wieder.

"Ist das jetzt 11 Uhr 8?" - "Nee, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11?" - "Ja, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11 - wirklich?" - "JA! 11 Uhr 11!!!"

Schlecht an Ostern: man sieht die Familie wieder.


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Veröffentlicht in Gedöns | 6. April 2010

Telefon-Aal

Vorhin wollte ich jemanden anrufen. Das an sich ist schon ein Highlight und einen eigenen Blogpost wert. Aber heute geht’s um was anderes.

Wie jeder normal-hirnbeschenkte Bürger kann auch ich mir gerade mal meine eigene Handynummer merken und bin froh, wenn ich im Suff die PIN meiner EC-Karte nicht vergesse. Ergo: Wenn ich jemanden anrufen will, suche ich im Telefonbuch meines BlackBerrys.

Nun hat so ein Telefonbuch eine recht sinnvolle Eigenschaft: es ist alphabetisch sortiert. Von A bis Z. Von Alex bis Zischan. Das erleichtert die Suche ungemein! Der Typ, der sich das ausgedacht hat, gehört gekrönt und zum Ritter geschlagen!
Leider hat das ganze aber auch einen entscheidenden Nachteil: Geht man ins Telefonbuch, so ist immer sofort der oberste Eintrag aktiviert. Bei mir war das jahrelang “Alex”. Das ist normalerweise auch nicht schlimm.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Tastensperre in der Hosentasche selbstständig macht und das Telefon von allein den Weg ins Telefonbuch findet. Das hat schon zu minutenlangen Gesprächen mit einer Person geführt, mit der ich eigentlich eher selten etwas zu tun hatte.
Im laufe der Jahre wurde dann auch ich erwachsen..und der ADAC hat sich die Pole Position in meinem Telefonbuch ergattert. Da wurd’s dann langsam unangenehm – denn nach 3-4 Anrufen pro durchzechter Nacht fangen die ADACler an, sich zu beklagen. Und wenn ich dann mal tatsächlich mit ner Panne in Kasachstan liegenbleibe, will ich schließlich nicht, dass die netten ADAC-Hotliner mich ignorieren.

Also musste eine Lösung her: Der Telefon-Aal!!
Seitdem ziert nun den obersten Platz meines Telefonbuchs der nette Herr Aal. Den kann ich gern zu jeder Tag- und Nachtzeit anrufen, ansimsen und anmailen – den stört das nicht. Denn dem habe ich einfach keine Telefonnummer zugewiesen.
Okay, jeder, der mein Telefonbuch durchstöbert, wird erstmal stutzig – aber bisher hat noch jeder, dem ich diese kleine Geschichte erzählt habe, sich selbst einen Telefonbuch-Aal zugelegt…

Veröffentlicht in Gedöns | 11. November 2009