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Gummeldays

Auch im Leben eines grenzenlos fröhlichen, von Menschenhass und Arschkrampenverachtung geprägten und mit unfassbaren Vorräten an Lebensenergie gesegneten Menschen kommt einmal das Wochenende, das ihn total niederringt. Ein Wochenende, das auch am Dienstag danach noch immer zu totaler Lethargie und vollkommener Schläfrigkeit führt.

Ein Dienst-Tag, wie er bei Bettentestern als Arbeitstag mit gewerkschaftlich untragbar vielen Überstunden gehandelt werden würde. So ein Tag, an dem die zombiemäßige Supermarkt-Wanderung den einzig vorzeigbaren Tageserfolg darstellt und man sich kaum traut, anderen Zombies zu beichten, was man alles (nicht) geschafft hat.
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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 12. Mai 2010

Einkaufsparallelitäten ohne Hypotenuse

Das Leben ist wie ein Supermarkt. Zunächst fährt man locker haferflockig durch die süßlich eingerichtete Perfekte-Welt-Frühstücksecke, darauf folgt die schmutzige, von verschrobenen, langsamen Rentnern belagerte, aber dennoch Gesundheit und Jugend ausstrahlende Gemüseabteilung, danach versackt man bei der Fertigpizza und der ranzig-flauschigen Wurst- und Käsetheke, um am Ende im Schnapslager die Kehle von den erlebten Eindrücken freizuspülen.

In erster Linie geht es doch immer nur um rosafarbenen Honig. Erst danach kommen Geld und Sex.


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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 11. Mai 2010

Einkaufs Liste

Einkaufen. Der Schwiegermutterbesuch unter den Lieblingstätigkeiten eines selbstversorgenden Mannes. Nicht, dass man dabei nicht auch Spaß haben könnte. Aber der hält sich nunmal meist eher in Grenzen. Samstagvormittags zwischen kreischenden Kindern in Bergen von vergammelten Bananen nach einer letzten brauchbaren Frucht zu wühlen ist eben nicht jedermanns Sache.


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Veröffentlicht in Gedöns | 31. Januar 2010

Traumfrau an der Supermarktkasse. Und dann?

Man soll ja dann bloggen, wenn einem was einfällt. Sag ich jetzt mal so. Wenn einem nichts einfällt, ist es aus meiner Sicht eher sinnbefreit und bringt niemanden so wirklich weiter.

Folgendes ist mir vor wenigen Minuten passiert und hat mich seitdem für mindestens 10 Minuten beschäftigt: Fröhlich bepackt mit zwei Packungen Waschpulver, einer Milch und einer Tüte Kaffeepads stehe ich in der NETTO-Kassenschlange, die heute gefühlte 400 Meter lang war. Kein Wunder, denn Herr Netto hatte vor einigen Wochen Frau Plus geheiratet und deshalb sind beide nun zusammengezogen.
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Veröffentlicht in Mädels | 20. Oktober 2009