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Geographischer Gebietspatriotismus

Norddeutschland ist ja schon so’n büschn geil.

Balztanz der Fördeschiffe: kecke Küstenwache kokettiert klobigen Kanaldampfer.

Wegen der Fischbrötchen zum Beispiel. Die sind nicht nur formschön, windschnittig und liegen gut in der Hand, sondern eignen sich auch ideal zur bewussten Ernährung für Menschen, die keine Tiere mit Füßen essen wollen.

Oder Seemannsknoten. Nirgendwo sonst in Deutschland wird Seemannsgarn so kunstvoll zu belastbaren Knoten verdreht, um entflohene Bierfässer einzufangen oder Teebeutel im Wasserbad aufzuhängen.

Weltbier. Und Astra.


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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 28. März 2010

Urig rumkneipen

Als Praktikant fühlt man sich ja manchmal dann doch schon wie ein fertiger Ingenieur. Man erhält schließlich eigene Arbeitsaufträge, die man selbstständig und in Eigenregie bearbeiten darf, um sie dann im Anschluss an die Fertigstellung entweder kugelförmig Richtung Papierkorb zu befördern oder im Archiv bis zum jüngsten Gericht zu lagern und anschließend zu vergessen.

Wenn man sich dann eh schon als vollwertige Arbeitskraft sieht, kann man sich ja auch mal wie eine vollwertige Arbeitskraft benehmen – und nach Feierabend das Tageswerk mit einem ordentlichen Bierchen begießen. Wahlweise als Belohnung für die geschaffte Arbeit, oder um die eigene Unproduktivität zu vergessen.
So geschehen Dienstag. Man lebt ja nur siebenmal. Also muss auch die Zeit unter der Woche genutzt werden.
In Hannover gibt es da eine Kneipe, die über die Mauer hinweg bekannt zu sein scheint: Das Plümecke.
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Veröffentlicht in Feierei, Kurz notiert | 22. Januar 2010