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Verlockende Puffs

Als penibler Puffpatron habe ich ja schon viele verrückte Geschäftsmodelle im horizontalen Gewerbe gesehen – vom Swingerclub für bananophobe Affen über die Popomühle mit Mahlsteinen für kranke SM-Spielchen bis hin zum grenznahen Discounter-Puffbettenbunker, in dem nicht nur die Preise sondern auch der IQ der Kunden besonders tief sind.

Wer hingegen auf Sex mit heissen Hochsteckfrisuren steht, sollte es vielleicht mal hier versuchen:

Nackte Locken schamlos durchgestuft


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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 11. Mai 2010

Advertisement-Adventures

Preis: auf Anfrage

An einem Tag, der von Waschgangfehlplanungen geprägt ist und an dem man in Jogginghose zum Supermarkt gehen muss, weil sich sämtliche tragbaren Jeans in der Wäsche oder einer anderen Stadt befinden, fragt man sich, ob man im Leben wirklich alles richtig gemacht hat. So im Großen und Ganzen gesehen.
Denn wenn man sogar die weißen Kacheln über der Pinkelrinne des hinterletzten Bierstübchens als Werbeflächen vermieten kann, wieso funktioniert das dann bei mir zuhause nicht?
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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns, Kurz notiert | 2. März 2010

Melancholie-Küchenparty

Auch ein ausgesprochenes Hart-Ei hat unter seiner Titanschale einen butterweichen Lebkuchenkern. Verrückt. Wozu eigentlich?
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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 28. Februar 2010

Aus, der Traum

Traurig, aber wahr: auch im Leben eines Musterpraktikanten gibt es Kalendereinträge, die wichtiger als jedes Praktikum sind. Zum Beispiel die letzte Prüfung des harten, steinigen und von Leid geprägten Studiums. Da muss man Prioritäten setzen. Entweder weiter in Saus und Braus bei einem (ausreichenden) Hungerlohn leben, in einer klasse WG wohnen und eine Stadt abfeiern, die einem erst jetzt so richtig ans Herz zu wachsen beginnt – oder wieder ab in den Schützengraben des Uni-Bunkers, der zwar im Sommer nen netten Strand hat, aber sonst eher die Attraktivität einer runzligen Kartoffel besitzt.
Karriereschweine entscheiden sich natürlich immer für die Kartoffel. Egal, wie alt und faltig sie ist.
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Veröffentlicht in Gedöns | 24. Februar 2010

Urig rumkneipen

Als Praktikant fühlt man sich ja manchmal dann doch schon wie ein fertiger Ingenieur. Man erhält schließlich eigene Arbeitsaufträge, die man selbstständig und in Eigenregie bearbeiten darf, um sie dann im Anschluss an die Fertigstellung entweder kugelförmig Richtung Papierkorb zu befördern oder im Archiv bis zum jüngsten Gericht zu lagern und anschließend zu vergessen.

Wenn man sich dann eh schon als vollwertige Arbeitskraft sieht, kann man sich ja auch mal wie eine vollwertige Arbeitskraft benehmen – und nach Feierabend das Tageswerk mit einem ordentlichen Bierchen begießen. Wahlweise als Belohnung für die geschaffte Arbeit, oder um die eigene Unproduktivität zu vergessen.
So geschehen Dienstag. Man lebt ja nur siebenmal. Also muss auch die Zeit unter der Woche genutzt werden.
In Hannover gibt es da eine Kneipe, die über die Mauer hinweg bekannt zu sein scheint: Das Plümecke.
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Veröffentlicht in Feierei, Kurz notiert | 22. Januar 2010

Damenmodengebäude

Sonntagnachmittag. Einer dieser Sonntagnachmittage, die man getrost aus den Geschichtsbüchern streichen kann. So, wie man den Samstagabend zuvor bereits erfolgreich aus dem Gedächtnis gestrichen hat. Mit ner Flasche Wein. Man(n) muss auch mal dekadent trinken. Immer nur Bier ist ja langweilig und macht dick. Dann schon lieber dem Herzrhythmus auf die Sprünge helfen und die hämodynamischen Effekte nutzen: Ein Glas Wein entspannt bekanntlich das Herz. Nur wie groß das Glas sein soll, hat niemand gesagt.
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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 17. Januar 2010

Freitag(zu)früh

5:50 Uhr Der Wecker klingelt. Vollkommen sinnlos, da ich in der Nacht eh gefühlt keine Sekunde geschlafen habe. Trotz Sport und engagierter Biervernichtung am Vorabend. Aber das kann der Wecker ja nicht wissen.

5:55 Uhr Nach einmaligem Snooze erblicke ich das Elend des Tages durch Augen von der Qualität eines EC-Karten-Schlitzes und verlasse das Bett.

6:10 Uhr Nach anfänglichen Überlegungen entscheide ich nach der Waschung, die Rasur auf morgen zu verschieben. In einem Büro voller Kerle kann eine zusätzliche Demonstration von übermäßiger Testosteronproduktion nur förderlich sein.
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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 8. Januar 2010

Vorreiter-Nutten und die Schweinegrippe

Ich hatte ja bereits letzte Woche meine Gedanken zur Schweinegrippe niedergeschrieben und durchblicken lassen, dass ich einer Impfung nicht abgeneigt wäre.

Heute wurde mir dann ein Foto von unfassbarem Schrecken zugemailt. Es zeigt den ersten Schweinegrippe-Infizierten in Deutschland:

Erste Schweinegrippe-Opfer zeigen gefährliche Mutation

Erste Schweinegrippe-Opfer zeigen gefährliche Mutation


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Veröffentlicht in Gedöns | 16. November 2009

Traumfrau an der Supermarktkasse. Und dann?

Man soll ja dann bloggen, wenn einem was einfällt. Sag ich jetzt mal so. Wenn einem nichts einfällt, ist es aus meiner Sicht eher sinnbefreit und bringt niemanden so wirklich weiter.

Folgendes ist mir vor wenigen Minuten passiert und hat mich seitdem für mindestens 10 Minuten beschäftigt: Fröhlich bepackt mit zwei Packungen Waschpulver, einer Milch und einer Tüte Kaffeepads stehe ich in der NETTO-Kassenschlange, die heute gefühlte 400 Meter lang war. Kein Wunder, denn Herr Netto hatte vor einigen Wochen Frau Plus geheiratet und deshalb sind beide nun zusammengezogen.
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Veröffentlicht in Mädels | 20. Oktober 2009