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Feiertage (feat. incredible Fleischsalat-Skandal)

Schön an Ostern: man sieht die Familie wieder.

"Ist das jetzt 11 Uhr 8?" - "Nee, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11?" - "Ja, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11 - wirklich?" - "JA! 11 Uhr 11!!!"

Schlecht an Ostern: man sieht die Familie wieder.


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Veröffentlicht in Gedöns | 6. April 2010

Eiertage

Fehler in der Matrix entdeckt: Hasen legen gar keine Eier.

Wenn “die bessere Hälfte” mal wieder nur ein Teil der Schokoladenhülle des Frühstücks-Ü-Ei ist und Hasen mit einer Armee beängstigenden Ausmaßes versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reissen, dann muss Ostern sein. Anders als von vielen bankrotten und unterbesuchten Kirchen polemisch postuliert, ist Ostern aber nicht ein Fest, das zu Ehren der actionreich inszenierten Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird, sondern entstand im frühen 20. Jahrhundert in Europa als Antwort auf den amerikanischen Western. Während die Überteichler sich bereits an hochwertigen Spezialeffekten und mörderisch-realistischen Schießereien ergötzten, sangen die Menschen im alten Land noch immer samstagabends Volkslieder, schauten Gameshows mit blonden Lockenköpfen und feierten schlecht synchronisierte Stummfilme als Gipfel der Hochkultur.


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Veröffentlicht in Gedöns | 3. April 2010

Fressnachten und suchbare Blondinen

2 Kilo schwerer, ein Dutzend Hassattacken reicher und drölfzig Hirnzellen ärmer ist sie nun endlich überlebt: die dickste Zeit des Jahres. Das Fest der Gefresse-Feste. Dieses Jahr sogar ganz klassisch mit Schnee. Der eigentlich Matsch war. Aber den sich jeder als Schnee schöngeredet hat. Weil das ja so romantisch ist. Weiße Weihnacht. Hach, wenn ich nur daran denke geht mir schon einer ab. Bin kurz davor, einen Blumenladen zu überfallen und ganz Bremen mit roten Rosen zu erdrosseln. Wie schön das doch wäre.
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Veröffentlicht in Gedöns | 28. Dezember 2009

Rezept: Feuerzangenbowle an gummiertem Holzpenis

Weihnachten. Das Fest der Nächstenliebe. Das Fest der Familie. Das Fest der hemmungslosen Völlerei, gefolgt von hemmungslos haltlosen Vorsätzen, im neuen Jahr ja all den krossen Winterspeck sofort wieder von den Hüften schieben zu wollen. Bei einigen klappt’s. Bei den meisten verhält sich das ganze aber eher wie ein Baumkuchen und legt sich Schicht für Schicht jedes Jahr auf die Sünden des Vorjahres.

Aber auch: Weihnachten, das Fest der Familie 2. Denn jeder hat bekanntlich zwei Familien. Die, gegen die man nichts machen kann – und die, für die man alles tun würde. In meiner Familie 2 hat es sich in den letzten Jahren zur schönen Tradition entwickelt, am ersten Weihnachtsfeiertag das Fest gemeinsam zu ertragen und sich an einem spirituellen Ort zu besinnlicher Trinkerei zu treffen. Der spirituelle Ort ist jedes Jahr der selbe – leicht zu reinigen, ohne wertvolle Gegenstände (bis auf zwei) und so abgelegen, dass man niemanden stört.
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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 27. Dezember 2009