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Späne ferkeln

Wenn einem langweilig ist, dann kommt man auf die verrücktesten Ideen.
Einige sammeln Briefmarken, andere Telefonnummern. Der eine backt Steine, der andere bringt Staatsanleihen zum Verkauf an den Markt.

Wieder andere kaufen sich baufällige Häuser und entkernen sie, um anschließend die Fassade zu renovieren – oder heiraten. Das sichert nebenbei obendrein Pastoren-Arbeitsplätze, nachdem vielen die Obhut ihrer Kindergruppen entzogen wurde.
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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 10. Mai 2010

Reiertage und Lebertraining

Party-Ausrüstung

Ostern ist bekanntlich im norddeutschen Gezeitenkalender das einzige Fest neben Weihnachten, das nicht nur Bäuche durch astronomischen Schokoladenkonsum anwächsen lässt, sondern auch als staatlich anerkanntes Lebertraining problemlos von der Steuer abgesetzt werden kann.
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Veröffentlicht in Gedöns | 6. April 2010

Feiertage (feat. incredible Fleischsalat-Skandal)

Schön an Ostern: man sieht die Familie wieder.

"Ist das jetzt 11 Uhr 8?" - "Nee, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11?" - "Ja, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11 - wirklich?" - "JA! 11 Uhr 11!!!"

Schlecht an Ostern: man sieht die Familie wieder.


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Veröffentlicht in Gedöns | 6. April 2010

Eierrad

Die fetten Tage sind vorbei!

Grillgemüse im knusprigen Backmantel

Gestern Abend habe ich auf MC Winkels Blog ein exklusives und über alle Maßen vertrauenswürdiges (da unbekannter Herkunft) PDF gefunden, welches das “Sixpack in drei Monaten” verspricht.

Ich glaube ja nun längst nicht jeden Scheiss. Vor allem nix, was mit Gesundheit, Ernährung und Körperformung zu tun hat und aus dem Pickelface-verseuchten Internet stammt, in dem jeder Vollpfosten nervtötende Videos und hirnverbrannte Halbwahrheiten veröffentlichen kann.
Aber wenn mir ein dreiseitiges Dokument dubioser Herkunft sagt, dass ich nach 18 Uhr kein Brot mehr essen und stattdessen Wein trinken soll, dann wäre ich doch bescheuert, wenn ich das nicht machen würde! Und die paar Liegestütze morgens vor dem Aufstehen bekomme ich auch gerade noch hin.
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Veröffentlicht in Gedöns | 22. März 2010

Fressnachten und suchbare Blondinen

2 Kilo schwerer, ein Dutzend Hassattacken reicher und drölfzig Hirnzellen ärmer ist sie nun endlich überlebt: die dickste Zeit des Jahres. Das Fest der Gefresse-Feste. Dieses Jahr sogar ganz klassisch mit Schnee. Der eigentlich Matsch war. Aber den sich jeder als Schnee schöngeredet hat. Weil das ja so romantisch ist. Weiße Weihnacht. Hach, wenn ich nur daran denke geht mir schon einer ab. Bin kurz davor, einen Blumenladen zu überfallen und ganz Bremen mit roten Rosen zu erdrosseln. Wie schön das doch wäre.
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Veröffentlicht in Gedöns | 28. Dezember 2009