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Immer locker hängen lassen

Wochentage sind wie Nachtische (Nachtischse? Nachtaschen?).

Am Montag fällt der Nachtisch aus, weil man damit beschäftigt ist, sein Lebendgewicht in Kaffee aufzutrinken.
Der Dienstag verführt zu vorsichtigem Geknabbere am trockenen Knäckebrot, während man sich
am Mittwoch bereits traut, die Kekse vom Vorjahr auf den Tisch zu stellen.
Donnerstags darf es dann zur Belohnung schonmal ein Eis (ohne Waffel) sein.

Und am Freitag gibt es dann Kuchen mit Bier.
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Veröffentlicht in Gedöns | 27. Mai 2011

Sonntagabend-Reinfälle

Da sitzt man mal wieder vereinsamt und end-verwaist auf dem Sofa, schaut das fünfte Mal den Actionfilm mit dem Helden, der man nie sein wird und tappt hinterrücks in die Stolperfalle der Bewegtbildwelt: die erste Werbepause.

Schlimmer als die Nötigung, sich die (gefühlten) kommenden 25 Minuten mit unwichtigem Hirngewäsch auseinandersetzen zu müssen, welches sogar ein ADS-Kind schneller in den Schlaf wiegt, als Chloroform das Sandmännchen, ist die Tatsache, dass man mal wieder vollkommen unvorbereitet und überrascht in den Werbeblock gerissen wird.
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Veröffentlicht in Gedöns | 26. September 2010

Gent nicht, gibts nicht.

Nicht nur Menschen sind dumm, sondern auch Eintagsfliegen. Die Fehlgeburt der Evolution, welche ungefähr genauso beliebt ist, wie quergeriffelte Tampons. Oder Fußballprofis, die für alkoholfreies Bier werben.

Forscher haben kürzlich entdeckt, dass das Gen, welches Fliegen durch offene Fenster hereinfliegen lässt und durch geschlossene wieder herausfliegen lassen will, in adaptierter Form auch beim Menschen existiert. Die Aktivierung und Ausprägung im Phänotyp geschieht dabei anscheinend durch strenge Abwesenheit von Wissen, in Kombination mit vererbter Prokrastinenz
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Veröffentlicht in Gedöns | 13. August 2010

Heisse Stadt

Warm. Wärmer. Ohrwärmer. Am ohrwärmsten.

Einfach n büschn im Hintergrund rumdüdeln lassen. In der Mittagspause mal nen Caipi oder ein Alster statt dem vierten Kaffee trinken. Am Dienstag das Bier ernst nehmen, nicht den Dienstag bierernst nehmen.
Wenn mehr Leute ihre Lebensgewohnheiten dem Wetter anpassen würden, bräuchten Radfahrer wie ich keine Angst davor haben, von hektischen New-Beetle-Fahrerinnen mangels Schulterblick übergemangelt zu werden.
Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 20. Juli 2010

Brustjobkriterien

Es sind halt doch nicht immer nur die Brüste, die zählen…
Manchmal ist es eben auch der Hintern.

Meine Hirnleistung reicht für solch akrobatisch-koordinatorisch höchst anspruchsvolle Übungen leider nicht aus. Ich habe das eben mal ausprobiert – natürlich nur mit Bier, das weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus war. Jetzt wische ich erstmal die Planken und verscheuche die Möwen und Schluckspechte aus der Wohnküche…

Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 5. Juli 2010

Fuß-Geballe

So schaut man nur in Norddeutschland Fußball:

Dekorative Kreuzfahrtschiffe

Während sich Deutsche und Engländer um Tore kloppen, die keine waren, genießt der Wahl-Kieler-Wochler die einmalige Skyline einer Stadt, in der die Parkplatzprobleme des kleinen Mannes Angesichts der Ausmaße eines Panama-Rentnerkreuzfahrtdampfers zur Mücke auf der Windschutzscheibe eines LKW zusammenschrumpfen.
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Veröffentlicht in Gedöns | 27. Juni 2010

Hemmungslose Havana-Hüte

Das weltgröße Vollfest Volksfest des norddeutschen Zarenreiches der adligen Flachlandalkoholiker hat die nördlichste, noch erwähnenswürdige Stadt Deutschlands in seinen Bann gezogen:
Die Kieler Woche lockt noch bis zum kommenden Sonntag Süßwassermatrosen, Möchtegernmakrelen und Tiefkühltruhenpiraten an ihre Fressbuden und Saufstände.

Als ausgewiesener Wirtshauswirtschaftsankurbler und passionierter Betrinker Biertrinker lädt der gemeine Pseudo-Student sich natürlich trinkfeste Wochenendgesellschaft ein, um nicht völlig sozialentfremdet der allgemeinen Aufmerksamkeit ob des eigenen Alkoholkonsum ausgesetzt zu sein. Wie bei einer Horde pink gekleideter Schornsteinfeger mit orangenen Bauarbeiterwarnwesten zerstreut sich in der Gruppe das verächtigende Blickwerk der (wenigen) nüchternen Festgäste über multiple Individuen und verletzt zwischenmenschlich korrekt nicht die Gefühle eines Einzelnen.

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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 22. Juni 2010

Rangrillen

Die Grillsaison ist offiziell eröffnet!

Zumindest bis 20 Uhr. Ab dann wird’s arschkalt und das raffgierige Rösten reinen Fleisches auf dem Grill mutiert zum Obdachlosen-Look-a-like-Treff an einer brennenden Mülltonne.

Durch Sauerstoff zum Hochofen aufgewerteter Zweiweggrill


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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 12. April 2010

Reiertage und Lebertraining

Party-Ausrüstung

Ostern ist bekanntlich im norddeutschen Gezeitenkalender das einzige Fest neben Weihnachten, das nicht nur Bäuche durch astronomischen Schokoladenkonsum anwächsen lässt, sondern auch als staatlich anerkanntes Lebertraining problemlos von der Steuer abgesetzt werden kann.
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Veröffentlicht in Gedöns | 6. April 2010

Feiertage (feat. incredible Fleischsalat-Skandal)

Schön an Ostern: man sieht die Familie wieder.

"Ist das jetzt 11 Uhr 8?" - "Nee, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11?" - "Ja, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11 - wirklich?" - "JA! 11 Uhr 11!!!"

Schlecht an Ostern: man sieht die Familie wieder.


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Veröffentlicht in Gedöns | 6. April 2010