Artikel-Tags: „bier“

 

Heisse Stadt

Warm. Wärmer. Ohrwärmer. Am ohrwärmsten.

Einfach n büschn im Hintergrund rumdüdeln lassen. In der Mittagspause mal nen Caipi oder ein Alster statt dem vierten Kaffee trinken. Am Dienstag das Bier ernst nehmen, nicht den Dienstag bierernst nehmen.
Wenn mehr Leute ihre Lebensgewohnheiten dem Wetter anpassen würden, bräuchten Radfahrer wie ich keine Angst davor haben, von hektischen New-Beetle-Fahrerinnen mangels Schulterblick übergemangelt zu werden.
Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 20. Juli 2010

Brustjobkriterien

Es sind halt doch nicht immer nur die Brüste, die zählen…
Manchmal ist es eben auch der Hintern.

Meine Hirnleistung reicht für solch akrobatisch-koordinatorisch höchst anspruchsvolle Übungen leider nicht aus. Ich habe das eben mal ausprobiert – natürlich nur mit Bier, das weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus war. Jetzt wische ich erstmal die Planken und verscheuche die Möwen und Schluckspechte aus der Wohnküche…

Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 5. Juli 2010

Fuß-Geballe

So schaut man nur in Norddeutschland Fußball:

Dekorative Kreuzfahrtschiffe

Während sich Deutsche und Engländer um Tore kloppen, die keine waren, genießt der Wahl-Kieler-Wochler die einmalige Skyline einer Stadt, in der die Parkplatzprobleme des kleinen Mannes Angesichts der Ausmaße eines Panama-Rentnerkreuzfahrtdampfers zur Mücke auf der Windschutzscheibe eines LKW zusammenschrumpfen.
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Veröffentlicht in Gedöns | 27. Juni 2010

Hemmungslose Havana-Hüte

Das weltgröße Vollfest Volksfest des norddeutschen Zarenreiches der adligen Flachlandalkoholiker hat die nördlichste, noch erwähnenswürdige Stadt Deutschlands in seinen Bann gezogen:
Die Kieler Woche lockt noch bis zum kommenden Sonntag Süßwassermatrosen, Möchtegernmakrelen und Tiefkühltruhenpiraten an ihre Fressbuden und Saufstände.

Als ausgewiesener Wirtshauswirtschaftsankurbler und passionierter Betrinker Biertrinker lädt der gemeine Pseudo-Student sich natürlich trinkfeste Wochenendgesellschaft ein, um nicht völlig sozialentfremdet der allgemeinen Aufmerksamkeit ob des eigenen Alkoholkonsum ausgesetzt zu sein. Wie bei einer Horde pink gekleideter Schornsteinfeger mit orangenen Bauarbeiterwarnwesten zerstreut sich in der Gruppe das verächtigende Blickwerk der (wenigen) nüchternen Festgäste über multiple Individuen und verletzt zwischenmenschlich korrekt nicht die Gefühle eines Einzelnen.

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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 22. Juni 2010

Rangrillen

Die Grillsaison ist offiziell eröffnet!

Zumindest bis 20 Uhr. Ab dann wird’s arschkalt und das raffgierige Rösten reinen Fleisches auf dem Grill mutiert zum Obdachlosen-Look-a-like-Treff an einer brennenden Mülltonne.

Durch Sauerstoff zum Hochofen aufgewerteter Zweiweggrill


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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 12. April 2010

Reiertage und Lebertraining

Party-Ausrüstung

Ostern ist bekanntlich im norddeutschen Gezeitenkalender das einzige Fest neben Weihnachten, das nicht nur Bäuche durch astronomischen Schokoladenkonsum anwächsen lässt, sondern auch als staatlich anerkanntes Lebertraining problemlos von der Steuer abgesetzt werden kann.
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Veröffentlicht in Gedöns | 6. April 2010

Feiertage (feat. incredible Fleischsalat-Skandal)

Schön an Ostern: man sieht die Familie wieder.

"Ist das jetzt 11 Uhr 8?" - "Nee, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11?" - "Ja, 11 Uhr 11!" - "11 Uhr 11 - wirklich?" - "JA! 11 Uhr 11!!!"

Schlecht an Ostern: man sieht die Familie wieder.


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Veröffentlicht in Gedöns | 6. April 2010

Geographischer Gebietspatriotismus

Norddeutschland ist ja schon so’n büschn geil.

Balztanz der Fördeschiffe: kecke Küstenwache kokettiert klobigen Kanaldampfer.

Wegen der Fischbrötchen zum Beispiel. Die sind nicht nur formschön, windschnittig und liegen gut in der Hand, sondern eignen sich auch ideal zur bewussten Ernährung für Menschen, die keine Tiere mit Füßen essen wollen.

Oder Seemannsknoten. Nirgendwo sonst in Deutschland wird Seemannsgarn so kunstvoll zu belastbaren Knoten verdreht, um entflohene Bierfässer einzufangen oder Teebeutel im Wasserbad aufzuhängen.

Weltbier. Und Astra.


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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 28. März 2010

Gleitmitteltag

Eine wissenschaftliche Studie der MacGyver-Universtität in Phoenix hat herausgefunden, dass sich die Motivation von 90% aller Angestellten zu Beginn der Woche auf einem historischen Tief befindet, um dann im Laufe der Woche anzusteigen und am Freitag erneut abzuflachen. Man nennt das auch die “Hupenfels’sche Brustkurve”.

Motivationskurve eines durchschnittlichen deutschen Angestellten


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Veröffentlicht in Gedöns | 25. Januar 2010

Urig rumkneipen

Als Praktikant fühlt man sich ja manchmal dann doch schon wie ein fertiger Ingenieur. Man erhält schließlich eigene Arbeitsaufträge, die man selbstständig und in Eigenregie bearbeiten darf, um sie dann im Anschluss an die Fertigstellung entweder kugelförmig Richtung Papierkorb zu befördern oder im Archiv bis zum jüngsten Gericht zu lagern und anschließend zu vergessen.

Wenn man sich dann eh schon als vollwertige Arbeitskraft sieht, kann man sich ja auch mal wie eine vollwertige Arbeitskraft benehmen – und nach Feierabend das Tageswerk mit einem ordentlichen Bierchen begießen. Wahlweise als Belohnung für die geschaffte Arbeit, oder um die eigene Unproduktivität zu vergessen.
So geschehen Dienstag. Man lebt ja nur siebenmal. Also muss auch die Zeit unter der Woche genutzt werden.
In Hannover gibt es da eine Kneipe, die über die Mauer hinweg bekannt zu sein scheint: Das Plümecke.
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Veröffentlicht in Feierei, Kurz notiert | 22. Januar 2010