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Oma’s Ap’otheke

Deppenapostroph’s setzen Deppen voraus, die Apostrophe setzen.
Schade, dass sich diese Deppen aber nicht nur auf das Schreiben verschandelter Texte mit anschließender, möglichst breitverpublikumter Veröffentlichung beschränken, sondern neuerdings auch gern als Passanten, Rentner auf Fensterbänken, Zeugen Jehovas, GEZ-Gebühreneintreiber und Stop-Motion-Kassierer ihr Unheil treiben.

Und als Servicepersonal in Oma’s Apotheke.
Das hat den Servicegedanken (den ihre Berufsbezeichnung ja implizit mit sich bringt) wohl bei der Geburt mit der Nabelschnur abgeschnitten bekommen. Ist wahrscheinlich so wie beim Pornotester, der in Wirklichkeit gar keine Pornos testet: Servicepersonal ist in Wirklichkeit gar nicht serviceorientiert, sondern spuckt beruflich auf Teller und präsentiert seine Menstruationslaune sonntagmorgentlich auf dem Silbertablett neben fadem Kaffee und der Miene eines Guantanamo-Häftlings, dem die täglichen Gratis-Kaugummis gestrichen wurden.
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Veröffentlicht in Gastrogedöns, Gedöns | 2. August 2010

Brustjobkriterien

Es sind halt doch nicht immer nur die Brüste, die zählen…
Manchmal ist es eben auch der Hintern.

Meine Hirnleistung reicht für solch akrobatisch-koordinatorisch höchst anspruchsvolle Übungen leider nicht aus. Ich habe das eben mal ausprobiert – natürlich nur mit Bier, das weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus war. Jetzt wische ich erstmal die Planken und verscheuche die Möwen und Schluckspechte aus der Wohnküche…

Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 5. Juli 2010

Urig rumkneipen

Als Praktikant fühlt man sich ja manchmal dann doch schon wie ein fertiger Ingenieur. Man erhält schließlich eigene Arbeitsaufträge, die man selbstständig und in Eigenregie bearbeiten darf, um sie dann im Anschluss an die Fertigstellung entweder kugelförmig Richtung Papierkorb zu befördern oder im Archiv bis zum jüngsten Gericht zu lagern und anschließend zu vergessen.

Wenn man sich dann eh schon als vollwertige Arbeitskraft sieht, kann man sich ja auch mal wie eine vollwertige Arbeitskraft benehmen – und nach Feierabend das Tageswerk mit einem ordentlichen Bierchen begießen. Wahlweise als Belohnung für die geschaffte Arbeit, oder um die eigene Unproduktivität zu vergessen.
So geschehen Dienstag. Man lebt ja nur siebenmal. Also muss auch die Zeit unter der Woche genutzt werden.
In Hannover gibt es da eine Kneipe, die über die Mauer hinweg bekannt zu sein scheint: Das Plümecke.
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Veröffentlicht in Feierei, Kurz notiert | 22. Januar 2010