Twix heißt wieder Raider

Netto heißt wieder Sudi. Zumindest in Bremen-Nord:

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Veröffentlicht in Gedöns am 27. Juli 2010 um 13:23 Uhr

Fliegenwecker

Dienstagmorgen. So ein Dienstagmorgen, der auch gern mal aus den Geschichtsbüchern gestrichen werden könnte. Oder aus den Kalendern. Dann bräuchte man nämlich gar nicht erst aufstehen.
So ein Dienstagmorgen, an dem sich Rasierschaum und After Shave händchenhaltend und restentleert noch vor dem ersten Klingenschwung Richtung Badezimmerbeautyequipmentmülleimer verabschieden, um neben Wattestäbchen und Bodylotion-Tuben einen lustigen Frühschoppen zu feiern.

Ein Dienstagmorgen, an dem der Wecker um 5.30 Uhr klingelt, man aber schon seit 4.53 Uhr im Bett den Daunenschläger macht, weil sich eingeschleuste, afghanische Freiheitskämpferfliegen eben nicht an westliche Wecktöne aus asiatischen Mobilfunktelefonen halten.

So ein Dienstagmorgen, den man gern mal direkt dem Rasierschaum hinterher in die Tonne treten möchte…aber an dem die Aussicht auf den Feierabend und der medizinmännisch verordnete 8-Uhr-Korn die ganze Sache doch noch einigermaßen erträglich macht…

Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert am 27. Juli 2010 um 08:26 Uhr

Durchlauferhitzer from Hell

Über Paketdienste und die zehn biblischen Plagen berichtete ich ja erst vor Kurzem.
Eine weitere Geißel der Menschheit wurde mir erst heute gewahr – eine Geißel von dem Ausmaß eines vollgesogenen Küchenschwamms, die bereits vor Jahrzehnten den Weg durch unsere Haustüren gefunden hat und viele Mietwohnungen des Neuen Landes von innen heraus introvertiert. Gefeiert als größte technische Errungenschaft seit Erfindung der pferdefreien Saftpresse und des einhändigen Fensterabziehers, duschen viele unbefleckte Mietnomaden tagein, tagaus unter dem Heißwasser eines Durchlauferhitzers.
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Veröffentlicht in Gedöns am 26. Juli 2010 um 12:47 Uhr

Öliger Quatsch

Aus wertvollem Erdöl wird auf dieser Welt schon wirklich grober Scheiß hergestellt.

Quatsch mit Steinchen

Da lob’ ich mir BP, die zumindest noch die Weltmeere damit schwarz einfärben. Sicherlich eine Kooperation mit Coca Cola, die auf diese Wege hektoliterweise Werbung absahnen. Schließlich zeigen Seemöwen und Delfine eindrucksvoll in den Medien, was für ein einschneidendes und unvergessliches Erlebnis so ein Bad im schwarzbraunen Zeug sein kann.
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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert am 22. Juli 2010 um 19:30 Uhr

Knackchoreo

Bestes Wetter an der Ostsee und flotte Töne im Ohr – großartiger sind da nur noch knackige Bilder im Auge.

Neid? Kein Stück. Mit so vielen Frauen auf einem Haufen wäre ich sowieso total überfordert. Bin da eher so der monogame Typ. Servicegedanke und so. Soll ja jeder Kunde gleich behandelt werden, nech.

Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert am 21. Juli 2010 um 13:29 Uhr

Dynamit in der Hose

Digital Natives bestellen gerne mal online. Oder bekommen einfach so mal ein Paket geschickt.
Da es aber blöderweise noch kein rechtlich verbindliches und komplett online abgewickeltes DE-Paket gibt, das einem den sozialen Kontakt mit Paketboten und paketannehmenden Nachbarn erspart, muss man sich selbst mit der Annahme solcher Sendungen herumschlagen.

Was viele nicht wissen: Paketdienste gehören zu den zehn biblischen Plagen – lediglich die starke Lobby der Kurierfahrer verhinderte damals eine Veröffentlichung in weltlichen Geschichtsbüchern. Ich mein, im Ernst: so ne dreitägige Finsternis klingt ja auch mal echt unglaubwürdig. Da pennt man halt mal n büschn länger. Würde sicher genug Beamte und Studenten geben, die davon nicht mal was mitbekommen würden.
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Veröffentlicht in Gedöns am 20. Juli 2010 um 21:26 Uhr

Heisse Stadt

Warm. Wärmer. Ohrwärmer. Am ohrwärmsten.

Einfach n büschn im Hintergrund rumdüdeln lassen. In der Mittagspause mal nen Caipi oder ein Alster statt dem vierten Kaffee trinken. Am Dienstag das Bier ernst nehmen, nicht den Dienstag bierernst nehmen.
Wenn mehr Leute ihre Lebensgewohnheiten dem Wetter anpassen würden, bräuchten Radfahrer wie ich keine Angst davor haben, von hektischen New-Beetle-Fahrerinnen mangels Schulterblick übergemangelt zu werden.
Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert am 20. Juli 2010 um 12:04 Uhr

Hafenstädte vs. Ex-Frauen (feat. überbestrohte Rettungsringvandalen)

Beschauliche Ex-Fischereihäfen haben einige große Vorteile gegenüber Ex-Ehefrauen:
Sie sind mauschelig-ruhig, meist maritim angehaucht und versprühen einen Charme, der es einem warm ums Herz werden lässt. Ex-Frauen hingegen sind kreischig-laut, meist nervig angehaucht und das einzige, was sie versprühen, ist CS-Gas. Kostenseitig betrachtet verschlucken beide ähnlich große Ressourcen – Hafenstädte wie Ex-Frauen wollen eben gepflegt und strukturell erhalten werden.
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Veröffentlicht in Gedöns am 20. Juli 2010 um 09:17 Uhr

Hundestöckchenaffenrennerei

Dienstagmorgen. Während Lehrerinnen mit Hasenphobie 14-jährige Schülerinnen verklagen, weil diese Hasenbildchen an die Tafel malen, begibt sich Otto-Normal-Blogger ins Kreuzverhör der Stöckchenwerferei. Irgendwer stellt dabei Fragen und irgendwer anderes beantwortet sie. Interviews unter D-Prominenten, quasi. So, wie wenn Antje Pieper Giulia Siegel zur aktuellen Lage in afghanischen Underground-Plüschtierläden befragt.
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Veröffentlicht in Kurz notiert am 20. Juli 2010 um 08:51 Uhr

Wursttüte

Sollte der Mensch irgendwann damit anfangen, sich seine Currywurst aus tütenverpacktem Instant-Pulver zusammenzurühren, dürfte das Ende nicht mehr weit sein.

Also kramt schon mal eure Versicherungspolicen gegen Weltuntergänge und Fegefeuer aus dem Schrank, denn lang kann es nicht mehr dauern:

Noch so eine gute Idee! Verdammt! Wie gut!


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Veröffentlicht in Gedöns am 16. Juli 2010 um 10:36 Uhr
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