Sonntagabend-Reinfälle

Da sitzt man mal wieder vereinsamt und end-verwaist auf dem Sofa, schaut das fünfte Mal den Actionfilm mit dem Helden, der man nie sein wird und tappt hinterrücks in die Stolperfalle der Bewegtbildwelt: die erste Werbepause.

Schlimmer als die Nötigung, sich die (gefühlten) kommenden 25 Minuten mit unwichtigem Hirngewäsch auseinandersetzen zu müssen, welches sogar ein ADS-Kind schneller in den Schlaf wiegt, als Chloroform das Sandmännchen, ist die Tatsache, dass man mal wieder vollkommen unvorbereitet und überrascht in den Werbeblock gerissen wird.
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Veröffentlicht in Gedöns am 26. September 2010 um 21:23 Uhr

5-Minuten-Freiheit für Kuba

Instant-Freiheit. Wichtig: Zubereitung auch mit Sekt möglich!

Außer Zigarren, Diktatoren-Eigentumswohnungen und Rum gibt’s auf Kuba ja bekanntlich nix. Kein Wunder, dass die anfangen, ihre Cash-Cows auch als Instant-Pulver in alle Welt zu verkaufen.

Stiftung Warentest sagt: Zigarillo-Backpulver würde auch keiner kaufen…

Veröffentlicht in Einkaufsgedöns, Gedöns am 26. September 2010 um 14:48 Uhr

Intimfisch

Wie man einen Fisch fängt, wenn man mal keinen Wurm zur Hand hat -- außer dem in der Hose.

Wenn die Australier so weitermachen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn die Insel bald leer ist…

[via]
Veröffentlicht in Netzgedöns am 26. September 2010 um 10:18 Uhr

Kassenschlangendrachen

Es gibt ja viele Gründe, 95% seines Lebens in einem verdunkelten Raum ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt zu verbringen. World of Warcraft zum Beispiel. Der Nachbar gegenüber hat das lange Zeit praktiziert. Bis eine ältere Dame (ihres Zeichens Putzfrau) altersdebil lächelnd die Fenster seiner plötzilch leeren Wohnung putzte und er nie wieder gesehen wurde.
Oder die ständige Gefahr, einer Kandidatin von Germany’s Next Topmodel über den Weg zu laufen. Oder Daniel Küblböck. Bevor der nicht ein allumfassendes Einreiseverbot für die Europäische Union bekommt, wird das mit dem Aufschwung doch eh nix.
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Veröffentlicht in Gedöns am 25. September 2010 um 17:20 Uhr

Wassermelonenweitwurffehler

Früher waren für mich ja eher die Kerne in der Wassermelone ein Problem.
Mit zunehmendem Alter scheint sich dieses Problemgebiet zu verlagern -- zumindest bei Präsentatoren nerviger Home-Shopping-Sendungen.

Ich weiß schon, warum ich was vernünftiges lerne…

Veröffentlicht in Gedöns, Netzgedöns am 9. September 2010 um 17:03 Uhr

Lass mich

Ach. Abends nach einem harten Tag voll Rumliegen, Schlafen und Pizza-Sticks futtern Diplomarbeit geht auch mal ein Musikvideo. Büschn gute Laune verbreiten..zumindest..instrumentalisch. Textlich eher weniger, aber mal ehrlich: wer achtet schon auf Texte?
Gut, in einem Musikvideo, bei dem der Text nunmal aus Text besteht, fällt alles andere schwer…aber man kanns ja auch im Hintergrund mitdödeln lassen.
Tu ich seit ner halben Stunde. Und einmal geht noch.

Cee-Lo Green, “F*ck You”
Veröffentlicht in Netzgedöns am 23. August 2010 um 22:28 Uhr

Kurvenroller

Einige Menschen sind echt zu dumm zum Brotschmieren.
Da kommt statt Wurst der alte Teppich aufs Brötchen und Mittags gibts den Kleister statt der Bohnensuppe.

Am Ende sitzen solche Leute dann hinter dem Lenkrad eines Vierrads und denken, ihr ausgefülltes Hosengehirn würde den Schwerpunkt der Karre auf der Straße festtackern.

Solche Mental-Artisten gehören weggesperrt. Am besten in eine Grundschule. Bei Saft und Vanillemilch.

Veröffentlicht in Netzgedöns am 23. August 2010 um 08:27 Uhr

Stock-Zoll

Jeder, der schon mal in einem Kurort Urlaub gemacht hat, kennt das:
In der sogenannten “Einkaufspassage”, “Esplanade” oder altdeutsch “Fußgängerzone” wird man nicht nur mit überlebenswichtigen Postkarten, Erinnerungsbildnissen des Kaisers und dem oligatorischen Schwimm-Krokodil versorgt, sondern zusätzlich auch mit allem möglichen Tinnef, den nicht mal heroinschnupfende Japaner kaufen würden, die mit ihrer Kamera sonst sogar des Deutschen schönste Sandalentennissockenfüße ablichten.

Ganz weit oben mit dabei in der Hitparade der Dinge, die der Welt mehr gebracht hätten, wenn sie noch als Rohstoff lachend von der Klippe gesprungen wären: Tassen, Becher und Suspensorien mit aufgedruckten Namen.
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Veröffentlicht in Gedöns am 21. August 2010 um 15:24 Uhr

Einäugige Autofahrer

Mit nur einem Auge durch den Straßenverkehr zu torkeln kennt wohl jeder, der mal auf ein, zwei Bier in die nächste Kneipe gegangen ist – mit dem Vorhaben, dieses mal aber wirklich nach zwei Bier Schluss zu machen. Erstaunlich, dass ein vollgetrunkenes Gehirn offensichtlich mit der Datenflut nur eines Auges besser klarkommt als mit beiden. Zumindest SMS ließen sich damals mit der Hand im Gesicht deutlich besser schreiben (wenngleich Peinlichkeitsgrad und Rechtschreibung auf ewig unerreicht bleiben werden).

Die Jungs von Google scheinen das nur zu gut zu kennen und fahren deshalb seit einigen Jahren mit Autos durch die Gegend, die uns allen am Wochenende den Heimweg erleichtern sollen.

Quelle: facebook.com/sixt.autovermietung



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Veröffentlicht in Gedöns, Netzgedöns am 18. August 2010 um 10:28 Uhr

Extrem-Frühadopter

In einer schnelllebigen Welt voll schnelllebiger Eintagsfliegen und schnellklebender Klebstoffe ist es nicht ganz leicht, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dem ein oder anderen wird das zu viel. Das sind dann die, die heute immernoch nur SMS verschicken und die ihre Geburtstagsglückwünsche auf Facebook erst dann entdecken, wenn sie mal wieder in der BILD gelesen haben, dass sie ihren Account lieber löschen sollten, um nicht von bösen Reportern ausspioniert zu werden.
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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert am 17. August 2010 um 23:21 Uhr
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