Deppenapostroph’s setzen Deppen voraus, die Apostrophe setzen.
Schade, dass sich diese Deppen aber nicht nur auf das Schreiben verschandelter Texte mit anschließender, möglichst breitverpublikumter Veröffentlichung beschränken, sondern neuerdings auch gern als Passanten, Rentner auf Fensterbänken, Zeugen Jehovas, GEZ-Gebühreneintreiber und Stop-Motion-Kassierer ihr Unheil treiben.
Und als Servicepersonal in Oma’s Apotheke.
Das hat den Servicegedanken (den ihre Berufsbezeichnung ja implizit mit sich bringt) wohl bei der Geburt mit der Nabelschnur abgeschnitten bekommen. Ist wahrscheinlich so wie beim Pornotester, der in Wirklichkeit gar keine Pornos testet: Servicepersonal ist in Wirklichkeit gar nicht serviceorientiert, sondern spuckt beruflich auf Teller und präsentiert seine Menstruationslaune sonntagmorgentlich auf dem Silbertablett neben fadem Kaffee und der Miene eines Guantanamo-Häftlings, dem die täglichen Gratis-Kaugummis gestrichen wurden.
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Gastrogedöns,
Gedöns am 2. August 2010 um 08:22 Uhr
Jungs, aufgepasst: Daiquiri = Mädchendrink.
Hätte mir die Bedienung ruhig mal sagen können, als ich in Erwartung eines kubanischen Barerlebnisses diesen Daiquiri Mulata bestellte. Soo metro schau ich doch nu wirklich nich aus.

Szenegetränk ostwestlicher Geldmädchen
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Feierei,
Gedöns am 30. Juli 2010 um 14:47 Uhr
Aus der Reihe “Jobbeschreibungen, die näher erläutert werden müssen”
Heute: Pornotester

4000 € pro Monat. Und nen Tripper gratis.
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Gedöns,
Kurz notiert,
Netzgedöns am 29. Juli 2010 um 12:24 Uhr
In einer Stadt, in der es mehr Segelbootanlegestellen als katholische Buddhisten gibt, kann die Suche nach einem Parkplatz schon mal länger dauern. Die Anschaffung eines Amphibienfahrzeugs lohnt sich allein der Parkplatzsituation wegen. Ausserdem hat man dann einen berechtigten Grund, diese obercoolen Seglerschuhe zu tragen, die Profi-Flachpfeifen offensichtlich zu Beginn ihrer (kurzen) Bräunungscreme-Ausbildung im Austausch für ihr Gehirn erhalten.
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Gedöns am 29. Juli 2010 um 08:51 Uhr
Geburtstage sind immer wieder ein potentielles Negativhighlight in jedem Hobbyalkoholikerkalender. Nicht nur die ständig zunehmenden, grauen Haare um die Ohren sorgen für Sorgen, sondern vor allem die monotone Näherung an ein Alter, in dem man das Wort “Vernunft” zumindest phonetisch richtig wiedergeben können sollte, steigert von Jahr zu Jahr die Angst vor dem Ehrentag.
Nicht ohne Grund nennen die Franzosen den Geburtstag auch “La petite mort”.
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Feierei,
Gedöns,
Kurz notiert am 28. Juli 2010 um 21:38 Uhr
Netto heißt wieder Sudi. Zumindest in Bremen-Nord:

Back to the future
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Gedöns am 27. Juli 2010 um 13:23 Uhr
Dienstagmorgen. So ein Dienstagmorgen, der auch gern mal aus den Geschichtsbüchern gestrichen werden könnte. Oder aus den Kalendern. Dann bräuchte man nämlich gar nicht erst aufstehen.
So ein Dienstagmorgen, an dem sich Rasierschaum und After Shave händchenhaltend und restentleert noch vor dem ersten Klingenschwung Richtung Badezimmerbeautyequipmentmülleimer verabschieden, um neben Wattestäbchen und Bodylotion-Tuben einen lustigen Frühschoppen zu feiern.
Ein Dienstagmorgen, an dem der Wecker um 5.30 Uhr klingelt, man aber schon seit 4.53 Uhr im Bett den Daunenschläger macht, weil sich eingeschleuste, afghanische Freiheitskämpferfliegen eben nicht an westliche Wecktöne aus asiatischen Mobilfunktelefonen halten.
So ein Dienstagmorgen, den man gern mal direkt dem Rasierschaum hinterher in die Tonne treten möchte…aber an dem die Aussicht auf den Feierabend und der medizinmännisch verordnete 8-Uhr-Korn die ganze Sache doch noch einigermaßen erträglich macht…
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Gedöns,
Kurz notiert am 27. Juli 2010 um 08:26 Uhr
Über Paketdienste und die zehn biblischen Plagen berichtete ich ja erst vor Kurzem.
Eine weitere Geißel der Menschheit wurde mir erst heute gewahr – eine Geißel von dem Ausmaß eines vollgesogenen Küchenschwamms, die bereits vor Jahrzehnten den Weg durch unsere Haustüren gefunden hat und viele Mietwohnungen des Neuen Landes von innen heraus introvertiert. Gefeiert als größte technische Errungenschaft seit Erfindung der pferdefreien Saftpresse und des einhändigen Fensterabziehers, duschen viele unbefleckte Mietnomaden tagein, tagaus unter dem Heißwasser eines Durchlauferhitzers.
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Gedöns am 26. Juli 2010 um 12:47 Uhr
Aus wertvollem Erdöl wird auf dieser Welt schon wirklich grober Scheiß hergestellt.

Quatsch mit Steinchen
Da lob’ ich mir BP, die zumindest noch die Weltmeere damit schwarz einfärben. Sicherlich eine Kooperation mit Coca Cola, die auf diese Wege hektoliterweise Werbung absahnen. Schließlich zeigen Seemöwen und Delfine eindrucksvoll in den Medien, was für ein einschneidendes und unvergessliches Erlebnis so ein Bad im schwarzbraunen Zeug sein kann.
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Gedöns,
Kurz notiert am 22. Juli 2010 um 19:30 Uhr
Bestes Wetter an der Ostsee und flotte Töne im Ohr – großartiger sind da nur noch knackige Bilder im Auge.
Neid? Kein Stück. Mit so vielen Frauen auf einem Haufen wäre ich sowieso total überfordert. Bin da eher so der monogame Typ. Servicegedanke und so. Soll ja jeder Kunde gleich behandelt werden, nech.
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Gedöns,
Kurz notiert am 21. Juli 2010 um 13:29 Uhr