Da sitzt man mal wieder vereinsamt und end-verwaist auf dem Sofa, schaut das fünfte Mal den Actionfilm mit dem Helden, der man nie sein wird und tappt hinterrücks in die Stolperfalle der Bewegtbildwelt: die erste Werbepause.
Schlimmer als die Nötigung, sich die (gefühlten) kommenden 25 Minuten mit unwichtigem Hirngewäsch auseinandersetzen zu müssen, welches sogar ein ADS-Kind schneller in den Schlaf wiegt, als Chloroform das Sandmännchen, ist die Tatsache, dass man mal wieder vollkommen unvorbereitet und überrascht in den Werbeblock gerissen wird. Blogpost weiterlesen »
Instant-Freiheit. Wichtig: Zubereitung auch mit Sekt möglich!
Außer Zigarren, Diktatoren-Eigentumswohnungen und Rum gibt’s auf Kuba ja bekanntlich nix. Kein Wunder, dass die anfangen, ihre Cash-Cows auch als Instant-Pulver in alle Welt zu verkaufen.
Stiftung Warentest sagt: Zigarillo-Backpulver würde auch keiner kaufen…
Es gibt ja viele Gründe, 95% seines Lebens in einem verdunkelten Raum ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt zu verbringen. World of Warcraft zum Beispiel. Der Nachbar gegenüber hat das lange Zeit praktiziert. Bis eine ältere Dame (ihres Zeichens Putzfrau) altersdebil lächelnd die Fenster seiner plötzilch leeren Wohnung putzte und er nie wieder gesehen wurde.
Oder die ständige Gefahr, einer Kandidatin von Germany’s Next Topmodel über den Weg zu laufen. Oder Daniel Küblböck. Bevor der nicht ein allumfassendes Einreiseverbot für die Europäische Union bekommt, wird das mit dem Aufschwung doch eh nix. Blogpost weiterlesen »
Früher waren für mich ja eher die Kerne in der Wassermelone ein Problem.
Mit zunehmendem Alter scheint sich dieses Problemgebiet zu verlagern -- zumindest bei Präsentatoren nerviger Home-Shopping-Sendungen.
Ach. Abends nach einem harten Tag voll Rumliegen, Schlafen und Pizza-Sticks futtern Diplomarbeit geht auch mal ein Musikvideo. Büschn gute Laune verbreiten..zumindest..instrumentalisch. Textlich eher weniger, aber mal ehrlich: wer achtet schon auf Texte?
Gut, in einem Musikvideo, bei dem der Text nunmal aus Text besteht, fällt alles andere schwer…aber man kanns ja auch im Hintergrund mitdödeln lassen.
Tu ich seit ner halben Stunde. Und einmal geht noch.
Einige Menschen sind echt zu dumm zum Brotschmieren.
Da kommt statt Wurst der alte Teppich aufs Brötchen und Mittags gibts den Kleister statt der Bohnensuppe.
Am Ende sitzen solche Leute dann hinter dem Lenkrad eines Vierrads und denken, ihr ausgefülltes Hosengehirn würde den Schwerpunkt der Karre auf der Straße festtackern.
Solche Mental-Artisten gehören weggesperrt. Am besten in eine Grundschule. Bei Saft und Vanillemilch.
Jeder, der schon mal in einem Kurort Urlaub gemacht hat, kennt das:
In der sogenannten “Einkaufspassage”, “Esplanade” oder altdeutsch “Fußgängerzone” wird man nicht nur mit überlebenswichtigen Postkarten, Erinnerungsbildnissen des Kaisers und dem oligatorischen Schwimm-Krokodil versorgt, sondern zusätzlich auch mit allem möglichen Tinnef, den nicht mal heroinschnupfende Japaner kaufen würden, die mit ihrer Kamera sonst sogar des Deutschen schönste Sandalentennissockenfüße ablichten.
Ganz weit oben mit dabei in der Hitparade der Dinge, die der Welt mehr gebracht hätten, wenn sie noch als Rohstoff lachend von der Klippe gesprungen wären: Tassen, Becher und Suspensorien mit aufgedruckten Namen. Blogpost weiterlesen »
Mit nur einem Auge durch den Straßenverkehr zu torkeln kennt wohl jeder, der mal auf ein, zwei Bier in die nächste Kneipe gegangen ist – mit dem Vorhaben, dieses mal aber wirklich nach zwei Bier Schluss zu machen. Erstaunlich, dass ein vollgetrunkenes Gehirn offensichtlich mit der Datenflut nur eines Auges besser klarkommt als mit beiden. Zumindest SMS ließen sich damals mit der Hand im Gesicht deutlich besser schreiben (wenngleich Peinlichkeitsgrad und Rechtschreibung auf ewig unerreicht bleiben werden).
Die Jungs von Google scheinen das nur zu gut zu kennen und fahren deshalb seit einigen Jahren mit Autos durch die Gegend, die uns allen am Wochenende den Heimweg erleichtern sollen.
In einer schnelllebigen Welt voll schnelllebiger Eintagsfliegen und schnellklebender Klebstoffe ist es nicht ganz leicht, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dem ein oder anderen wird das zu viel. Das sind dann die, die heute immernoch nur SMS verschicken und die ihre Geburtstagsglückwünsche auf Facebook erst dann entdecken, wenn sie mal wieder in der BILD gelesen haben, dass sie ihren Account lieber löschen sollten, um nicht von bösen Reportern ausspioniert zu werden. Blogpost weiterlesen »