Penöse Parkplatzsuche

In einer Stadt, in der es mehr Segelbootanlegestellen als katholische Buddhisten gibt, kann die Suche nach einem Parkplatz schon mal länger dauern. Die Anschaffung eines Amphibienfahrzeugs lohnt sich allein der Parkplatzsituation wegen. Ausserdem hat man dann einen berechtigten Grund, diese obercoolen Seglerschuhe zu tragen, die Profi-Flachpfeifen offensichtlich zu Beginn ihrer (kurzen) Bräunungscreme-Ausbildung im Austausch für ihr Gehirn erhalten.

Leider kann aber nicht jeder genug Geld für so ein Amphibienfahrzeug haben. Studenten erst recht nicht. Die haben ja manchmal nicht mal genug Geld für Wasser und Seife, nachdem sie Studiengebühren, Semestertickets, Scripte, Pizza, Bier und die World of Warcraft-Monatsgebühr bezahlt haben.
Also doch die klassische Parkplatzsuche. In einer nicht-hermanösen hemmungslosen Gesellschaft natürlich nicht, ohne dabei auf Schritt und Tritt von Fallussymbolen verfolgt zu werden.

Parkplatzbeschilderung, Hinterhof-Style

Zumindest weiß man so immer, wo das eigene Auto steht.

http://twitpic.com/25quos - "Sie finden mein Auto ganz leicht! Es steht auf dem Parkplatz mit dem Penis!"

Das spart einem den GPS-Empfänger im Wagen. Wenn man es dann noch schafft, den eigenen Schlüssel nicht im Kofferraum einzuschließen, hat man so beinahe ein erfolgreiches Autoabstellerlebnis generiert. Zwar 5 Kilometer von der eigenen Wohnung entfernt..aber hey: besser, als die Karre wieder über Nacht als Special des Abends ans Stadtbordell zu vermieten.

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Veröffentlicht in Gedöns am 29. Juli 2010 um 08:51 Uhr

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