Wursttüte

Sollte der Mensch irgendwann damit anfangen, sich seine Currywurst aus tütenverpacktem Instant-Pulver zusammenzurühren, dürfte das Ende nicht mehr weit sein.

Also kramt schon mal eure Versicherungspolicen gegen Weltuntergänge und Fegefeuer aus dem Schrank, denn lang kann es nicht mehr dauern:

Noch so eine gute Idee! Verdammt! Wie gut!

Die studentische Wohnkochgelegenheitspantryküche fördert nun nicht gerade die Ausbildung zum Starkoch – und so möchte ich wahrlich nicht von mir behaupten, irgendein Gericht dieser Welt auch nur ansatzweise schmackhaft zubereiten zu können, ohne dabei nicht die Geschmacksrezeptoren in den Schützengraben zu schicken – aber ne popelige Currywurst bekommt doch bitte wohl noch jeder hin, oder?
Klar, nicht jeder kann ein so famoser Christian Rach sein, der debile Möchtegernköche gnadenlos auf die Gepflogenheiten der professionellen Restaurantkultur einnordet. Doch auch ohne Wurst-Diplom und Kartoffel-Zertifikat kann sich Otto-Normal-Pfannenlaie eine schmackhafte Mahlzeit unter Verzicht auf expressgetrocknete Geschmacksentferner zusammenbraten.

Das einzig trockene, was man in ner Studentenbude finden sollte, ist der trockene Alkoholiker, den man sich zur Motivation jeden Morgen im Spiegel anschaut…

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Veröffentlicht in Gedöns am 16. Juli 2010 um 10:36 Uhr

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