Internationaler Hurentag
Am 2. Juni 1975 besetzten mehr als 100 Prostituierte eine Kirche in Lyon. Dabei läuteten sie jedoch nicht die Glocken, sondern wiesen lautstark auf ihre schlechte wirtschaftliche Situation hin.
(Quelle: “Es wird eng im Kalender: 365 kuriose Gedenk- und Feiertage“, Timo Lokoschat)
Großartig! Endlich ein Feiertag nach Art eines Lebemanns!
Neben dem “Tag der Piña Colada” (10. Juli) und dem “Salamitag” (7. September) der dritte Feiertag, der die Aufnahme in die Riege der gesetzlichen Feiertage mehr als nur verdient hat.
Außerdem wünsche ich mir dann bitte noch einen “Tag des pappigen Backfischbrötchens”, den “Tag der ungepulten Krabbe im Salat” und einen “Tag des Versuchs, die fehlende zweite Socke zu finden” – neben dem schon seit Jahren geforderten “Weltprokrastinationstag”, der aus Faulheit, sich auf einen bestimmten Tag zu einigen, einfach eine ganze Arbeitswoche lang stattfinden sollte.
Nur weil wir hier oben unsere Arbeitsaversion nicht wie die Süddeutschen mit fadenscheinig-kirchlichen Feiertagen alibieren, heißt das ja noch lange nicht, dass es bei uns nichts zu feiern gäbe. Und wenn es auch nur der archäologisch-sensationelle Fund der Fernbedienung in der Sofaritze ist.
Ich für meinen Teil feiere heute den “Tag des Kaffees im Becher”. Ein wahrer Geniestreich. Der Erfinder des Kaffees im Becher sollte gekrönt, zum Ritter geschlagen und Eurovision-Song-Contest-Gewinner ernannt werden. Außerdem ist da momentan auch noch eine Stelle als Bundespräsident vakant, habe ich mir sagen lassen. Wobei ich die auch gern selbst bekleiden würde. Aber nur wegen der legendären Weihnachtsansprache, die mal einer Grundreinigung mit farblicher Neuorientierung bedürfte…
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