Menschen, die mobilfunktechnisch die Angenehmheit eines kratzenden Furunkels an der Stelle am Rücken haben, an die man selbst mit dem Badeschuber nicht rankommt, können vor allem eins: ihre Tastentöne nicht abschalten.
Ich verstehe bis heute nicht, was den Ingenieur des ersten tastentonfähigen Handys geritten hat, sich so einen überflüssigen Quatsch einfallen zu lassen. Welchen Vorteil bietet mir denn bitte eine akustische Rückmeldung nach dem Tippen einer jeden Taste – außer der Möglichkeit, damit meinen Mitmenschen unterschwellig und doch eindringlich auf den Keks zu gehen?
Wahrscheinlich stammt die Erfindung des Tastentons von derselben Person, die bereits Kassenschlager wie hautenge Baggy-Pants, fettfreien Käse und Bayern erfunden hat…
