Ein Festtag für Waffeleisen und alle,die einen an ihr haben: heute ist "Tag der Waffel"! In Schweden zeitgleich der Frühlingsanfang.
Archive for März, 2010
Weinkaufen
Mittwoch Dienstag. Tag vier der sinnlosen Prokrastiniererei. Erkenntnis: vollkommen antriebsloses Rumgesitze auf der Couch führt zu nix. Ausser zu Haaren auf der Brust und einer durchgesessenen Bettsofa-Matratze. Das einzige Highlight der Woche: die scharfe Blondine aus dem Vorderhaus, der ich am Montag im dunklen Keller mal so richtig dreckig die Kette auf ihr Mountainbike ziehen durfte. Und die Entdeckung der ungenutzten Gemüsetüte unter der Spüle, die sich 1A als Müllbeutel eignet. Optimierungspotential besteht ja bekanntlich überall. Aber mein Tagesablauf ist derzeit in etwa so ausbaufähig wie der Tabellenplatz von Hannover 96.
Das kann so nicht weitergehen.
Tillopedia, Eintrag Nr. 10923117307
Gekochtes Ei und Mozarella sind im Salat nicht unbedingt voneinander unterscheidbar.
Eierrad
Die fetten Tage sind vorbei!
Gestern Abend habe ich auf MC Winkels Blog ein exklusives und über alle Maßen vertrauenswürdiges (da unbekannter Herkunft) PDF gefunden, welches das “Sixpack in drei Monaten” verspricht.
Ich glaube ja nun längst nicht jeden Scheiss. Vor allem nix, was mit Gesundheit, Ernährung und Körperformung zu tun hat und aus dem Pickelface-verseuchten Internet stammt, in dem jeder Vollpfosten nervtötende Videos und hirnverbrannte Halbwahrheiten veröffentlichen kann.
Aber wenn mir ein dreiseitiges Dokument dubioser Herkunft sagt, dass ich nach 18 Uhr kein Brot mehr essen und stattdessen Wein trinken soll, dann wäre ich doch bescheuert, wenn ich das nicht machen würde! Und die paar Liegestütze morgens vor dem Aufstehen bekomme ich auch gerade noch hin.
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19 Mal knackigen Mors, bitte
Während sich die Vereinigung freier Schneemann-Nasen-Möhren-Verkäufer in einer Pressemitteilung für die besten Umsätze des Jahrtausends bedankt und in einen ausgedehnten, mehrjährigen Sommerschlaf auf den Cayman-Islands verabschiedet, bricht in Deutschland derzeit der langersehnte Frühling aus.
Als Signateur der Petition “Kürzere Röcke für Deutschland und erhöhte Fußwege für Frauen!” habe ich mich ehrenvoll einer hochwissenschaftlichen Studie geopfert und eine Po-Zählung der knackigen Hintern dieses natürlich über alle Maßen frauenverachtenden und auf-Äußerlichkeiten-reduzierenden Videos durchgeführt.
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Barmbek Dreams
Es gibt Dinge, die muss ein norddeutscher Jung in seiner Jugend mitgemacht haben. Zum Beispiel den Bremer Spuckstein bespucken, besoffen hinterm Deich einpennen, Nachts um vier die Fähre verpassen – oder einmal den Hamburger Fischmarkt besuchen. Was Kragen-hochklappende, Smart-fahrende, pseudo-norddeutsche Muttersöhnchen nur vom sonntäglichen Elternspaziergang kennen, erleben echte Nachtschwärmer frühmorgens als Paradies der Katerernährung. Nirgendwo sonst existiert eine so hohe Dichte an Matjesbrötchen, Backfischpanade und rollenden Möpsen. Das Fünf-Gräten-Frühstück unter den After-Party-Mahlzeiten.
Akademischer Knödelnudismus
Wieder so ein Tag, wie er im Kalender steht. So ein Tag, an dem man morgens aufsteht, sich wäscht, Kleidung anzieht und frühstückt. So ein Tag, an dem man vor lauter Frühlingsfreude, Lebenslust und Leberwurst sogar freiwillig die Weltmeisterschaft im Mozartkugeln-Wettessen veranstalten würde – nur, um den Kandidaten dann mit verbundenen Augen beste Pfanni-Altöl-Knödel zu servieren.
An so einem wundervollen Tag, an dem man elfenhaft die Welt umarmen und küssen will, kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen. Ausser…so ziemlich alles.
Tillopedia, Eintrag Nr. 10674126864
Bei "Buero" handelt es sich manchmal nicht um das spanische Café "Buéro" um die Ecke, sondern nur um ein Büro auf ner Ami-Tastatur.
Tillopedia, Eintrag Nr. 10637573764
Fenster sehen zwar hübsch aus, machen aber erst in Verbindung mit einer Wand wirklich Sinn.
Nackte Knie
Studenten, die viele Bücher lesen, studieren entweder Germanistik oder sind Frauen. Wer am Tag hundert Seiten Skript, Sachbuch oder Wikipedia liest, hat im Normalfall abends keine Lust mehr, sich den kulturellen Ergüssen eines guten, papiergewordenen Autorentraumes hinzugeben.
Im Normalfall.




