Archive for Januar, 2010

 

Urig rumkneipen

Als Praktikant fühlt man sich ja manchmal dann doch schon wie ein fertiger Ingenieur. Man erhält schließlich eigene Arbeitsaufträge, die man selbstständig und in Eigenregie bearbeiten darf, um sie dann im Anschluss an die Fertigstellung entweder kugelförmig Richtung Papierkorb zu befördern oder im Archiv bis zum jüngsten Gericht zu lagern und anschließend zu vergessen.

Wenn man sich dann eh schon als vollwertige Arbeitskraft sieht, kann man sich ja auch mal wie eine vollwertige Arbeitskraft benehmen – und nach Feierabend das Tageswerk mit einem ordentlichen Bierchen begießen. Wahlweise als Belohnung für die geschaffte Arbeit, oder um die eigene Unproduktivität zu vergessen.
So geschehen Dienstag. Man lebt ja nur siebenmal. Also muss auch die Zeit unter der Woche genutzt werden.
In Hannover gibt es da eine Kneipe, die über die Mauer hinweg bekannt zu sein scheint: Das Plümecke.
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Veröffentlicht in Feierei, Kurz notiert | 22. Januar 2010

Tillopedia, Eintrag Nr. 8028107452

Das fünfte Rad am Wagen ist meist das Reserverad.

Veröffentlicht in Tillopedia | 21. Januar 2010

Tillopedia, Eintrag Nr. 7999200780

Wenn ein Alkoholiker trocken ist, bedeutet das nicht, dass er nur noch trockenen Wein trinkt.

Veröffentlicht in Tillopedia | 20. Januar 2010

Damenmodengebäude

Sonntagnachmittag. Einer dieser Sonntagnachmittage, die man getrost aus den Geschichtsbüchern streichen kann. So, wie man den Samstagabend zuvor bereits erfolgreich aus dem Gedächtnis gestrichen hat. Mit ner Flasche Wein. Man(n) muss auch mal dekadent trinken. Immer nur Bier ist ja langweilig und macht dick. Dann schon lieber dem Herzrhythmus auf die Sprünge helfen und die hämodynamischen Effekte nutzen: Ein Glas Wein entspannt bekanntlich das Herz. Nur wie groß das Glas sein soll, hat niemand gesagt.
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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 17. Januar 2010

Tillopedia, Eintrag Nr. 7871028834

Lieber die Pizza im Ofen als den Braten in der Röhre.

Veröffentlicht in Tillopedia | 17. Januar 2010

Tillopedia, Eintrag Nr. 7859135151

Bei Kälte im Zimmer empfiehlt es sich,nicht nur die Heizung aufzudrehen,sondern auch die Fenster auf Offenheit zu überprüfen.

Veröffentlicht in Tillopedia | 17. Januar 2010

Die Dummheit des Menschen ist unantastbar

Jeder kennt das: man läuft fröhlich nach dem Mittagessen am Arbeitsplatz umher…denkt nichts böses…und plötzlich liegt dort eine schlafende, fünfköpfige, feuerspeiende Kuhkassenschlange. Mir nichts, dir nichts hat man sie in der Hand und will sich nur flugs mit ihr in der Teeküche die Nasenhaare schneiden – da entfacht das Monster einen lodernden Brand an einem alten Kaffeefilter, der sich nur durch den Einsatz immenser Mengen von innovativem, neuestem Löschmittel unter Kontrolle bringen lässt: Wasser. Ein bis zwei Glas voll.

Solche Pannen passieren. Jeden Tag in deutschen Büros und Werkstätten. Wer hat noch nicht vom gemeinen Druckluftdarm gehört?
Ja, richtig! Damit ist nicht etwa das Resultat der Kohlfahrt vom Vortag gemeint, sondern in der Tat das, wonach es klingt.
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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 13. Januar 2010

Tillopedia, Eintrag Nr. 7679969138

Photosynthese setzt nicht nur einen guten Nährboden sowie ausreichend CO2 und Wasser voraus – sondern auch Licht.

Veröffentlicht in Tillopedia | 12. Januar 2010

Kohltour und die Waldfee Holla

Im Bremer Raum gibt es ja eine furchtbar schöne Tradition, die außerhalb dieser Region leider überhaupt nicht bekannt zu sein scheint: Die Kohl- und Pinkel-Fahrt. Dabei hat das “Pinkel” nicht primär etwas mit Wasserlassen zu tun (ein wenig schon, aber dazu später mehr), sondern die Pinkel ist eine “Grützwurst” (so nennt Wikipedia das zumindest), die nicht nur äußerst lecker aussieht, sondern auch so schmeckt.

Pinkel. Zum Fressen schön.

Pinkel. Zum Fressen schön.


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Veröffentlicht in Feierei, Gedöns | 10. Januar 2010

Freitag(zu)früh

5:50 Uhr Der Wecker klingelt. Vollkommen sinnlos, da ich in der Nacht eh gefühlt keine Sekunde geschlafen habe. Trotz Sport und engagierter Biervernichtung am Vorabend. Aber das kann der Wecker ja nicht wissen.

5:55 Uhr Nach einmaligem Snooze erblicke ich das Elend des Tages durch Augen von der Qualität eines EC-Karten-Schlitzes und verlasse das Bett.

6:10 Uhr Nach anfänglichen Überlegungen entscheide ich nach der Waschung, die Rasur auf morgen zu verschieben. In einem Büro voller Kerle kann eine zusätzliche Demonstration von übermäßiger Testosteronproduktion nur förderlich sein.
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Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 8. Januar 2010