Und wieder geht ein langes, überflüssiges Jahr zu Ende. Dabei war es gar nicht so über-flüssig wie alle meinen. Flüssig war ich genau genommen den kleinsten Teil des Jahres. Aber das war im Jahr der Wirtschaftskrise auch nicht anders zu erwarten. Die trifft schließlich jeden. Vom Metzger, der nur noch Gammelfleisch verwursten kann, über den Penner, dem auf einmal lediglich Brot und Wasser statt ein Euro für Wodka hingeworfen wird, bis hin zum Studenten, der plötzlich auf der Arbeit tatsächlich darauf achten muss, jede Arbeitsanweisung auch wirklich nach der vierten Ermahnung auszuführen. Dieses Jahr hat jeden hart rangenommen. Und nicht jeder steht drauf.
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Archive for Dezember, 2009
Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse (Prof. Dr. Van Hintendran, 2 SWS)
Shoppingfrust im Outlet-Center
Gestern klingelte das Telefon. Meine Bank war dran. Sie müssten mir mein Konto schließen, hieß es. Weil es voll wäre. Praktikantengehalt und Weihnachtsgeschenkegeld zugleich sind einfach zu viel für ein Konto, das es gewohnt ist, mit einer roten Nase durch die Gegend zu laufen. “Das ist wie der Magen eines Übergewichtigen. Der ist es auch gewohnt, immer gefüllt zu sein. Genauso ist es bei ihrem Konto – nur andersrum.” – Achso. Mein Konto führt also ein Eigenleben und ist magersüchtig. Na herzlichen Glückwunsch. Ich weiß schon, warum ich später keine Kinder will. Wenn das schon mit nem Girokonto nicht klappt…
Zum Glück kenne ich meinen personal Kundenberatertrainer aus der ein oder anderen Kindheit sehr gut und konnte ihn dazu bewegen, mir ein paar Tage Aufschub zu gewähren, um für eine adäquate Lösung des Problems zu sorgen. Eins war klar: die Kohle muss raus!
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Tillopedia, Eintrag Nr. 7172794390
Feuerzangenbowle auf einem weißen T-Shirt lässt sich mit einem einfachen 30-°C-Waschgang nicht rückstandsfrei entfernen.
Fressnachten und suchbare Blondinen
2 Kilo schwerer, ein Dutzend Hassattacken reicher und drölfzig Hirnzellen ärmer ist sie nun endlich überlebt: die dickste Zeit des Jahres. Das Fest der Gefresse-Feste. Dieses Jahr sogar ganz klassisch mit Schnee. Der eigentlich Matsch war. Aber den sich jeder als Schnee schöngeredet hat. Weil das ja so romantisch ist. Weiße Weihnacht. Hach, wenn ich nur daran denke geht mir schon einer ab. Bin kurz davor, einen Blumenladen zu überfallen und ganz Bremen mit roten Rosen zu erdrosseln. Wie schön das doch wäre.
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Rezept: Feuerzangenbowle an gummiertem Holzpenis
Weihnachten. Das Fest der Nächstenliebe. Das Fest der Familie. Das Fest der hemmungslosen Völlerei, gefolgt von hemmungslos haltlosen Vorsätzen, im neuen Jahr ja all den krossen Winterspeck sofort wieder von den Hüften schieben zu wollen. Bei einigen klappt’s. Bei den meisten verhält sich das ganze aber eher wie ein Baumkuchen und legt sich Schicht für Schicht jedes Jahr auf die Sünden des Vorjahres.
Aber auch: Weihnachten, das Fest der Familie 2. Denn jeder hat bekanntlich zwei Familien. Die, gegen die man nichts machen kann – und die, für die man alles tun würde. In meiner Familie 2 hat es sich in den letzten Jahren zur schönen Tradition entwickelt, am ersten Weihnachtsfeiertag das Fest gemeinsam zu ertragen und sich an einem spirituellen Ort zu besinnlicher Trinkerei zu treffen. Der spirituelle Ort ist jedes Jahr der selbe – leicht zu reinigen, ohne wertvolle Gegenstände (bis auf zwei) und so abgelegen, dass man niemanden stört.
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Tillopedia, Eintrag Nr. 6986600689
"Männer neigen ja zum Überheizen!" – Ein Tip, den man(n) im Hinterkopf behalten sollte. Featured by a Frau.
Tillopedia, Eintrag Nr. 6929145119
"Harnstoff wird wegen seiner hohen Wasserbindungsfähigkeit oft als Feuchtigkeitsfaktor in Kosmetika eingesetzt" http://bit.ly/5VS9My
Weihnachten. Trari, trara.
Es ist Dienstag, der 22. Dezember 2009. Noch zwei Tage bis zum Fest. Der Countdown läuft, Baby!
Anders als gefühlte 236% der Deutschen bin ich weder in überschwinglicher Weihnachtsstimmung, noch habe ich Geschenke gekauft oder laufe mit einem weißen Bart im Gesicht durch die Gegend. Nein. Ich sitze mit meinem Ein-Tage-Bart im Büro, trinke wie jeden Morgen meinen Kaffee und genieße einen pappigen Spekulatius vom letzten Freitag (kleiner Witz am Rande: “Was essen Banker eigentlich zu Weihnachten?” – “Na, Spekulatius!”). Das ist dann aber auch Weihnachtscontent genug. Nicht falsch verstehen – ich bin kein Weihnachtsmuffel. Ganz im Gegenteil. Ich liebe es, beschenkt und bekocht zu werden! Nur diese ganze vorweihnachtliche halligalli-tüdelü-stressy-Geschenke-Sache muss ich mir nicht geben. Da arbeite ich lieber bis zum 23. durch, feiere bis in den heiligen Morgen hinein und starte dann zuhause mit der Familie gegen Mittag das Fest. Je nachdem, wie der Vorabend war, auch erst gegen Nachmittag.
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Tillopedia, Eintrag Nr. 6798751564
Wenn man den Backofen auf 100 statt auf 200 Grad stellt, wird das Essen eher lauwarm statt knackig-heiß.
Paperless Toilet – Das PDF-Toilettenpapier
Facility-Management ist ja sicherlich jedem ein Begriff. Die gute alte Putzfrau ist kurzerhand zur Managerin über Kloschüsseln und Seifenspender befördert worden und fühlt sich dabei nicht nur toll, sondern darf gleichzeitig neue Arbeitsfelder in ihre Tätigkeit aufnehmen, die sie natürlich maßlos überfordern.
Mit dazu gehört auch die Verwaltung sämtlicher Utensilien und Betriebsstoffe, die man in so einer Facility eben braucht. Seife, Papierhandtücher…und Toilettenpapier. Problem: Manche Gebäudereinigungsfirmen meinen es mit den Sparmaßnahmen so gut, dass ein morgendlich geputzter Hygienebereich nach dem Mittagessen bereits so ausschaut:
Haha!
Das ist nicht nur unschön, sondern führt bei so manchen Mitarbeiter zu arger Bedrängnis. Wohin in der Not, wenn es raus will, das Brot? Bei mir auf der Arbeit löst sich dieses Problem, indem man einfach zwei Etagen höher die nächsten Örtlichkeiten besucht. Doch diesen Luxus kann sich nicht jedes Unternehmen leisten.
Deshalb präsentiere ich euch jetzt, hier und weltexklusiv einen Vorstoß im Toilettenwesen:
