Archive for November, 2009

 

Gerüstbauern

Heute ist Samstag. Ich weiß. Aber es fühlt sich an wie Sonntag. Irgendwie. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich das erste mal seit Wochen Samstags nicht in Bremen aufwache, sondern in Hannover. Dieses Wochenende mache ich nämlich mal nen ruhigen. No Party. No Alcohol. No Girls. Warum? Weil ich auch mal Wochenende haben will. Ausruhen. Bis zehn im Bett liegen. Kaffee im Bett trinken. Schluffi-Look so lang ich will.
Blogpost weiterlesen »

Veröffentlicht in Kurz notiert | 21. November 2009

Der Kuppelzug. Ein Speeddating-Abenteuer.

Der Kuppelzug

Es gibt da einen Radiosender, den höre ich, seitdem ich hören kann. Vielleicht sogar noch länger. BremenVier. Das Programm ist kurzweilig, die Musik bunt gemixt und die Moderatoren rotzen einem nicht dieses übliche Ich-hab-so-unfassbar-gute-Laune-das-mir-die-Sonne-aus-dem-Arsch-scheint-Gelaber ins Ohr. Wie der Name schon sagt, ist BremenVier ein Bremer Sender. Problem für einen Norddeutschlandbummler wie mich: Bremen ist nunmal das kleinste Bundesland der Welt – und das Sendegebiet von BremenVier dementsprechend ungroß. Aber zum Glück gibt’s ja nen Livestream. So höre ich sogar manchmal auf der Autobahn BremenVier, indem ich es über meinen BlackBerry ins Autoradio streame. Krank, ich weiß. Aber ich habe halt bisher keinen vergleichbar angenehmen Sender gefunden.
Blogpost weiterlesen »

Veröffentlicht in Gedöns | 19. November 2009

Blog-Stock

Ich wurde geblogstockt. Von hinten und ohne Gnade. Aber ich hab’s nicht anders gewollt. Drum gerissen hab ich mich. Wie ein junger Eunuch um das Seifenstückchen. Nadine hat mir dieses Stöckchen zugeworfen und weil ich ein ehrenwerter Hund bin, beantworte ich hier treudoof die investigativen Fragen:
Blogpost weiterlesen »

Veröffentlicht in Kurz notiert | 16. November 2009

Vorreiter-Nutten und die Schweinegrippe

Ich hatte ja bereits letzte Woche meine Gedanken zur Schweinegrippe niedergeschrieben und durchblicken lassen, dass ich einer Impfung nicht abgeneigt wäre.

Heute wurde mir dann ein Foto von unfassbarem Schrecken zugemailt. Es zeigt den ersten Schweinegrippe-Infizierten in Deutschland:

Erste Schweinegrippe-Opfer zeigen gefährliche Mutation

Erste Schweinegrippe-Opfer zeigen gefährliche Mutation


Blogpost weiterlesen »

Veröffentlicht in Gedöns | 16. November 2009

Der Aufschwung ist spürbar. Eine Wochenendzusammenfassung.

Leute, es geht bergauf! Merkt ihr’s auch?
Bei mir war’s diese Woche ganz deutlich zu spüren. Mal von den Nullpunkten der Woche abgesehen.

Dienstag durfte ich ja mein Auto zum netten Herrn Bosch bringen, weil der Auspuff durchgerostet war. Das war abzusehen, weil’s der TÜV schon vor nem Jahr angekündigt hatte. Also ab zu Bosch. Ja, richtig: Bosch. Nein, falsch: ich fahre keine Waschmaschine. Ich wusste das auch nicht, aber Bosch betreibt eigene Auto-Werkstätten. Oder franchised sie zumindest. Ist ja auch eigentlich garnicht so unsinnig. Immerhin ist Bosch einer der größten (wenn nicht sogar der größte?) Automobilzulieferer.
Mittwoch sollte der neue Auspuff dran sein. Öl- und Ölfilterwechsel gleich mit dazu.
Blogpost weiterlesen »

Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert, Männercontent | 15. November 2009

Till braucht Freigang

Bei der werten Kiel-Kollegin Anna habe ich eben ein mir bis dato vollkommen unbekanntes Google-Spielchen entdeckt. Ich muss hinter’m digitalen Mond leben, dass ich das bisher nicht kannte. Scheinbar hat die ganze Welt schonmal dieses Stöckchen-Spiel gespielt. Nun also ich auch. Man schwimmt zwar gegen den Strom, aber damit der Strom strömt, muss man auch mal mit dem Strom schwimmen.

Und so geht’s: Startet den Browser eurer Wahl und besucht Google. Dort sucht ihr einfach nach “Vorname braucht”. In Anführungszeichen. Und Vorname ersetzt ihr durch euren Vornamen (verrückt, oder?). Ab die Post und..orakel, orakel…Google listet euch auf, was ihr braucht!

Ich habe das eben mal gemacht – und präsentiere euch hier mein Ergebnis. Doppelte Einträge habe ich mal rausgefiltert. Wenn man die Häufigkeit einrechnen würde, bräuchte ich dringend Freigang. Sehr dringend.
Blogpost weiterlesen »

Veröffentlicht in Gedöns, Kurz notiert | 14. November 2009

Bock auf Grog. An der Bambusbar.

Ich bin mal wieder zuhause! Wie schon an den vergangenen vier Wochenenden. Das ist schön! Warum? Weil ich in Abwesenheit meines Netbooks (das befindet sich am Montag dann seit zwei Wochen in der Reparatur) hier Zuhause zumindest vom PC aus bloggen kann. Auch, wenn man gepflegt 10 Minuten warten muss, bis der Browser offen ist und der Rechner sich einem zur Nutzung herablässt – Zeit, in der man bequem nen Kaffee aufsetzen kann. Naja, und natürlich bin ich auch gern hier, weil meine Familie hier ist. Aber das mit dem bloggen ist mir wichtiger.

Grund meines Aufenthalts ist mal wieder eine dieser kranken, jährlichen Aktionen, die im Freundeskreis stattfinden. Eines dieser Projekte, die immer wieder kommen und einen festen Platz in meinem Terminkalender haben. Dieses mal: Projekt Bambusbar.

Bambusbar. Aus 100% schimmelndem Bambus und einer Hand voll Schrauben.

Bambusbar. Aus 100% schimmelndem Bambus und einer Handvoll Schrauben.


Blogpost weiterlesen »

Veröffentlicht in Gedöns | 14. November 2009

Mich haben sie. Ich lasse mich impfen. Vielleicht.

Gerade habe ich einen Blogpost gelesen, der mich ein wenig nachdenklich macht.
Kurz: es geht um die Schweinegrippe und wie sie sich in die Familie des Autors eingeschlichen hat. Nun ist er infiziert.

Klar, das ist bei tausenden anderen Erkrankten genauso geschehen – aber von keinem habe ich die Erfahrungen und Erlebnisse bisher so detailliert mitbekommen..

Das gibt mir doch zu denken. Seit Wochen überlege ich, mich gegen die “normale” Grippe impfen zu lassen. Die Schweinegrippe war für mich bislang ein Konstrukt der Medien. Panikmache. Etwas, das es zwar geben mag, das meine heile Welt aber nie erreichen würde.
Doch jetzt fange ich an, mir Sorgen zu machen. Ich befinde mich ja seit einem knappen Monat im Praktikum. Seitdem habe ich viele neue Menschen kennengelernt – von Arbeitskollegen über Kunden bis hin zum Außendienst-Supportler. Jeden Tag schüttle ich mehrere dutzend Hände und treffe neue Leute, die ich vorher nie gesehen habe. So spannend das auch alles ist – wäre ich paranoid, würde ich in jeder dieser Personen einen potentiellen Überträger der Grippe sehen. Nun bin ich zum Glück weder paranoid, noch ein Schwarzmaler – aber Realist.
Vor einem Jahr hätte ich mir solche Gedanken ganz sicher nicht gemacht. Da hatte ich nur Kontakt zu meinem Freundeskreis und meinen Arbeitskollegen – eine überschaubare Truppe, bei der ich wusste, was ich an ihnen habe. Doch jetzt ist das eben anders…

Darum denke ich verstärkt darüber nach, mich impfen zu lassen – zumindest schonmal gegen die “normale” Grippe, um dahingehend auf der sicheren Seite zu sein. Dann ist der Körper davor schonmal geschützt und ich laufe nicht Gefahr, mein Immunsystem mit diesem Erreger zu belästigen.
Gegen die Schweinegrippe kann ich mich dann ja immernoch impfen lassen…wenn ich die erste Spritze gut vertragen habe und mich fit genug fühle. Und wenn es fundierte Ergebnisse und Zahlen zu den Nebenwirkungen gibt.

Ich bin kein Angsthase. Ganz im Gegenteil: Ich habe mich in meinem Leben bisher noch nie gegen eine Grippe impfen lassen. Und auch sonst bleibe ich lieber eine Woche krank im Bett als zum Arzt zu gehen. Aber dieses Jahr ist mir das alles nicht geheuer. Und bevor ich weiter wochenlang im Ungewissen bleibe und mir grundlos Gedanken mache, schließe ich das Thema lieber für mich ab und lass mir kurz die Nadel in den Arm rammen.

Momentan ist meine Erkältung vom Wochenende stark auf dem Weg der Besserung. Wenn das die nächsten Tage so weitergeht, bin ich nächste Woche wieder topfit. Ich hoffe, der Werksarzt bietet dann noch die Grippeschutzimpfung an. Die werde ich dann vielleicht mal in Anspruch nehmen.

-Nachtrag-
…als ich diesen Beitrag verfasst habe (vor etwa zwei Stunden), war ich mir noch ziemlich sicher, dass ich nächste Woche zum Werksarzt stapfe. Trotzdem habe ich den Text erstmal sacken lassen und nicht sofort veröffentlicht, weil ich mich ein wenig genauer über das Thema informieren wollte.

Inzwischen sehe ich das alles schon wieder ganz anders. So schnell kann’s gehen!
Denn: Gesundheitsthemen sind schwierige Themen. Werde mich da deshalb am Wochenende mal mit dem Arzt meines Vertrauens genauer drüber unterhalten…

Veröffentlicht in Gedöns | 12. November 2009

Telefon-Aal

Vorhin wollte ich jemanden anrufen. Das an sich ist schon ein Highlight und einen eigenen Blogpost wert. Aber heute geht’s um was anderes.

Wie jeder normal-hirnbeschenkte Bürger kann auch ich mir gerade mal meine eigene Handynummer merken und bin froh, wenn ich im Suff die PIN meiner EC-Karte nicht vergesse. Ergo: Wenn ich jemanden anrufen will, suche ich im Telefonbuch meines BlackBerrys.

Nun hat so ein Telefonbuch eine recht sinnvolle Eigenschaft: es ist alphabetisch sortiert. Von A bis Z. Von Alex bis Zischan. Das erleichtert die Suche ungemein! Der Typ, der sich das ausgedacht hat, gehört gekrönt und zum Ritter geschlagen!
Leider hat das ganze aber auch einen entscheidenden Nachteil: Geht man ins Telefonbuch, so ist immer sofort der oberste Eintrag aktiviert. Bei mir war das jahrelang “Alex”. Das ist normalerweise auch nicht schlimm.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Tastensperre in der Hosentasche selbstständig macht und das Telefon von allein den Weg ins Telefonbuch findet. Das hat schon zu minutenlangen Gesprächen mit einer Person geführt, mit der ich eigentlich eher selten etwas zu tun hatte.
Im laufe der Jahre wurde dann auch ich erwachsen..und der ADAC hat sich die Pole Position in meinem Telefonbuch ergattert. Da wurd’s dann langsam unangenehm – denn nach 3-4 Anrufen pro durchzechter Nacht fangen die ADACler an, sich zu beklagen. Und wenn ich dann mal tatsächlich mit ner Panne in Kasachstan liegenbleibe, will ich schließlich nicht, dass die netten ADAC-Hotliner mich ignorieren.

Also musste eine Lösung her: Der Telefon-Aal!!
Seitdem ziert nun den obersten Platz meines Telefonbuchs der nette Herr Aal. Den kann ich gern zu jeder Tag- und Nachtzeit anrufen, ansimsen und anmailen – den stört das nicht. Denn dem habe ich einfach keine Telefonnummer zugewiesen.
Okay, jeder, der mein Telefonbuch durchstöbert, wird erstmal stutzig – aber bisher hat noch jeder, dem ich diese kleine Geschichte erzählt habe, sich selbst einen Telefonbuch-Aal zugelegt…

Veröffentlicht in Gedöns | 11. November 2009

Zwei halbe Hahn. Mit Sechs Bein.

Die Kollegen von fickr.org haben mir ja schon so den ein oder anderen Feierabend versüßt.. aber heute war’s bereits zum Mittagessen so weit:

Da frag’ ich mich doch, was bei den Tierchen schiefgelaufen ist? Sechsbeinige Hähnchen? Oder hat der Koch den Luftdrucktacker für sich neu entdeckt…?

Veröffentlicht in Gedöns | 11. November 2009