Ach. Abends nach einem harten Tag voll Rumliegen, Schlafen und Pizza-Sticks futtern Diplomarbeit geht auch mal ein Musikvideo. Büschn gute Laune verbreiten..zumindest..instrumentalisch. Textlich eher weniger, aber mal ehrlich: wer achtet schon auf Texte?
Gut, in einem Musikvideo, das ausschließlich aus Text besteht, fällt alles andere schwer…aber man kanns ja auch im Hintergrund mitdödeln lassen.
Tu ich seit ner halben Stunde. Und einmal geht noch.
Einige Menschen sind echt zu dumm zum Brotschmieren.
Da kommt statt Wurst der alte Teppich aufs Brötchen und Mittags gibts den Kleister statt der Bohnensuppe.
Am Ende sitzen solche Leute dann hinter dem Lenkrad eines Vierrads und denken, ihr ausgefülltes Hosengehirn würde den Schwerpunkt der Karre auf der Straße festtackern.
Solche Mental-Artisten gehören weggesperrt. Am besten in eine Grundschule. Bei Saft und Vanillemilch.
Jeder, der schon mal in einem Kurort Urlaub gemacht hat, kennt das:
In der sogenannten “Einkaufspassage”, “Esplanade” oder altdeutsch “Fußgängerzone” wird man nicht nur mit überlebenswichtigen Postkarten, Erinnerungsbildnissen des Kaisers und dem oligatorischen Schwimm-Krokodil versorgt, sondern zusätzlich auch mit allem möglichen Tinnef, den nicht mal heroinschnupfende Japaner kaufen würden, die mit ihrer Kamera sonst sogar des Deutschen schönste Sandalentennissockenfüße ablichten.
Ganz weit oben mit dabei in der Hitparade der Dinge, die der Welt mehr gebracht hätten, wenn sie noch als Rohstoff lachend von der Klippe gesprungen wären: Tassen, Becher und Suspensorien mit aufgedruckten Namen. Blogpost weiterlesen »
Mit nur einem Auge durch den Straßenverkehr zu torkeln kennt wohl jeder, der mal auf ein, zwei Bier in die nächste Kneipe gegangen ist – mit dem Vorhaben, dieses mal aber wirklich nach zwei Bier Schluss zu machen. Erstaunlich, dass ein vollgetrunkenes Gehirn offensichtlich mit der Datenflut nur eines Auges besser klarkommt als mit beiden. Zumindest SMS ließen sich damals mit der Hand im Gesicht deutlich besser schreiben (wenngleich Peinlichkeitsgrad und Rechtschreibung auf ewig unerreicht bleiben werden).
Die Jungs von Google scheinen das nur zu gut zu kennen und fahren deshalb seit einigen Jahren mit Autos durch die Gegend, die uns allen am Wochenende den Heimweg erleichtern sollen.
In einer schnelllebigen Welt voll schnelllebiger Eintagsfliegen und schnellklebender Klebstoffe ist es nicht ganz leicht, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dem ein oder anderen wird das zu viel. Das sind dann die, die heute immernoch nur SMS verschicken und die ihre Geburtstagsglückwünsche auf Facebook erst dann entdecken, wenn sie mal wieder in der BILD gelesen haben, dass sie ihren Account lieber löschen sollten, um nicht von bösen Reportern ausspioniert zu werden. Blogpost weiterlesen »
Jeder kennt die Story. Am Ende des Regenbogens steht ein Topf voll Matjes.
Gute Kinder bekommen sie erzählt, um in die mystische Welt der Sagen und Geschichten eingeführt zu werden. Böse Kinder, damit sie sich auf die abenteuerliche Suche begeben und man sie ein für allemal los ist.
Dass am Ende des Regenbogens aber eine Giraffe von einem bekifften Jamaicaner gemolken wird, das hätten bestimmt nicht einmal ausgefuchste Regenbogenliebhaber gedacht…
Nicht nur Menschen sind dumm, sondern auch Eintagsfliegen. Die Fehlgeburt der Evolution, welche ungefähr genauso beliebt ist, wie quergeriffelte Tampons. Oder Fußballprofis, die für alkoholfreies Bier werben.
Forscher haben kürzlich entdeckt, dass das Gen, welches Fliegen durch offene Fenster hereinfliegen lässt und durch geschlossene wieder herausfliegen lassen will, in adaptierter Form auch beim Menschen existiert. Die Aktivierung und Ausprägung im Phänotyp geschieht dabei anscheinend durch strenge Abwesenheit von Wissen, in Kombination mit vererbter Prokrastinenz. Blogpost weiterlesen »
1 Minute und 47 Sekunden eures Lebens für ein Video, dass einem Mädel am nächsten Tag auf dem Schulhof viel Gelächter eingebracht und einem jungen Oberlippenbartträger jegliche Aussichten auf einen Job oberhalb der Gehaltsklasse eines Kuhdung-Handverlesers in ukrainischen Düngemittelfabriken zerstört haben wird: Blogpost weiterlesen »
Besser als jeder weibliche Redeschwall bietet sich das gute alte Fernsehen als Hintergrundberieselung während der Durchführung viel wichtigerer Tätigkeiten an.
Einzig des Deutschen heiliges Nachrichtenmedium, die Tagesschau, zieht täglich Milliarden Bundesbürger ehrfurchtsvoll in seinen Bann und lässt um 20 Uhr sämtliche Uhren, Wasserkocher und Kinderschleudern stillstehen.
Nett zu sehen, wie einfach es doch eigentlich ist, ein so renommiertes Nachrichtenformat zu produzieren: Blogpost weiterlesen »
Zuhause ist, wo der Ölfilter sitzt.
Also vorn mittig, etwa 40 cm über dem Asphalt. Ziemlich beengt und dreckig, verglichen mit den Palästen, die andere Großraumfetischisten ihr Zuhause nennen.
Aber als Mobilitätswunder darf man nicht meckern. Besser, als in ner überfüllten und fehlverkühlten Bimmelbahn durch Kuhweiden und Tümpelgebiete zu juckeln, ist das Auto auf jeden Fall. Blogpost weiterlesen »