Früher waren Menschen froh, wenn sie beim Bäcker um die Ecke mit dem Namen angesprochen wurden und die hüftwurstige Metzgersfrau schon beim Betreten das Ladens vorschlug, welches tote Tier diesmal in der Einkaufstüte landen solle wie Deutsche auf Mallorca.
Braucht doch heute kein Mensch mehr. Ich will gar nicht, dass der Bäcker weiß, wie ich heiße. Nachher kommt er noch auf die Idee, mir seine zwar oberhälftig nicht vernachlässigte, aber dafür rückstirnseitig überbedunkelte Tochter an die Backe zu kleben. Oder meine Instagram-Essensfotos nach Konkurrenzbackwaren abzusuchen. Und die Metzgerin soll mal schön weiter ihre invasionserfahrenen Fettpusteln zählen, statt sich über meine Ernährungsgewohnheiten Gedanken zu machen und dann mittelalterliche Fleischreste als innovative Geruchssensation anzupreisen.
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