Die Jungs von neoParadise bringens auf den Punkt:
Die Absage von H.P. Kerkeling zur Wetten, dass…?-Moderation hat für den kleinen Mann nicht zu erfassende Konsequenzen für Deutschland und die Welt.
Das wichtigste Ereignis seit der Entdeckung des gesalzenen Frühstücksei lässt die Finanzkrise wie eine vorschulige Monopolyrunde mit ADS-Kindern aussehen. Selbst die Entdeckung nichtklebender Honigdeckel erblasst vor dieser Nachricht epischen Ausmaßes:
Bleibt die schwindende Hoffnung, dass dieses Stück deutschen Kulturgutes nicht moderationsbedingt so den Bach runtergeht, wie sämtliche RaabSieben ProSieben-Showproduktionen, die seit einigen Monaten schmecken, wie ein Fisch voller Grätjen.
Kein Mensch kann etwas für seinen Namen. Außer Promis. Die können sich den bekanntlich aussuchen. Wieso sich dann ernsthaft jemand für einen Namen wie Gwyneth Paltrow entscheiden kann, ist mir bis heute schleierhaft. Die Zeit, die diese Frau mit dem Buchstabieren ihres Namens am Telefon verbringt, muss die Arbeitszeit eines durchschnittlichen Unternehmensberaters um Größenordnungen übersteigen. Oder Kai Pflaume. Ich meine, wenn man einem Menschen seine Persönlichkeit schon ansieht, muss man die doch nicht auch noch im Namen tragen.
Bei Normalsterblichen ist das anders. Da sind Namen einfach Namen. Und keiner kann was dafür.
Menschen, die mobilfunktechnisch die Angenehmheit eines kratzenden Furunkels an der Stelle am Rücken haben, an die man selbst mit dem Badeschuber nicht rankommt, können vor allem eins: ihre Tastentöne nicht abschalten.
Ich verstehe bis heute nicht, was den Ingenieur des ersten tastentonfähigen Handys geritten hat, sich so einen überflüssigen Quatsch einfallen zu lassen. Welchen Vorteil bietet mir denn bitte eine akustische Rückmeldung nach dem Tippen einer jeden Taste – außer der Möglichkeit, damit meinen Mitmenschen unterschwellig und doch eindringlich auf den Keks zu gehen?
Wahrscheinlich stammt die Erfindung des Tastentons von derselben Person, die bereits Kassenschlager wie hautenge Baggy-Pants, fettfreien Käse und Bayern erfunden hat…
Wer hat diesen ollen Baseballspielern damals (es war in den 60ern, wenn ich mich recht zurück erinnere) eigentlich erlaubt, ihre Mützen auch im Privatleben zu tragen? Und wieso finden in so großer Überzahl vor allem degenerierte Totalpfosten diese Schirmmützen so toll? Damit ihnen ihr Resthirn nicht von einem taubblinden Geier geklaut wird? Oder damit die kosmische Strahlung nicht zu Einzellermutationen im hodalen Bindegewebe führt? Blogpost weiterlesen »
Wochentage sind wie Nachtische (Nachtischse? Nachtaschen?).
Am Montag fällt der Nachtisch aus, weil man damit beschäftigt ist, sein Lebendgewicht in Kaffee aufzutrinken.
Der Dienstag verführt zu vorsichtigem Geknabbere am trockenen Knäckebrot, während man sich
am Mittwoch bereits traut, die Kekse vom Vorjahr auf den Tisch zu stellen. Donnerstags darf es dann zur Belohnung schonmal ein Eis (ohne Waffel) sein.
Als Leiter des weltgrößten deutschen Szeneblogs über atheistische Brombeerwurzeln in Kunstharztöpfen möchte ich sagen, dass meine Augen schon vieles gesehen haben. Sogar Jay Khan nackt. Und eure gleich auch:
Kaffee. Das schwarze Gold. Grund zahlreicher Kriege und tiefer Verwürfnisse zwischen alteingeborenen Bohnenstämmen und drehstuhlbesessenen Büromannschaften. Dabei kann dieser wertvolle Rohstoff doch so viel Gutes spenden: erhöhte Reagibilität, Bluthochdruck und dekorative Kosmetik für Cafébesucher. Man muss nur die Regeln kennen. Blogpost weiterlesen »
Die Wohnungssuche ist ja auch so ein pseudo-sadomasochistisches Spielzeug des modernen Menschen. Auf der einen Seite die armen, hilfs- und dachbedürftigen Sucher, denen nach einigen Wochen jedes Wohnloch zu Ölbohrlochpreisen recht wäre – und auf der anderen Seite die Immobilienhaie, denen ganz offensichtlich in ihrer Kindheit ein Vogel von der Größe eines Flugzeugträgers ins Gehirn gekackt geredet hat und die denken, sie könnten einer Topfpflanze einen Strandurlaub in der Sahara anschnacken. Blogpost weiterlesen »
Mal wieder einer dieser Tage, an denen dich das Bier im Kühlschrank schon um 12.30 Uhr hämisch auslacht, weil es weiß, dass du gerade ernsthaft darüber nachgedacht hast, es zu öffnen. Auf einem möglichst komplizierten Weg. Rückwärts mit dem Auspuff eines aus Nordafrika reimportierten Gebrauchtschrottwagen zum Beispiel. Oder nur mit einer Haarklammer – aber ohne Hände!
Dabei hatte der Tag so vielversprechend begonnen. Mit einer Entdeckung, die alles hätte verändern können. Wenn die Bank nur endlich mal deinem Vorschlag folgen und das Vorzeichen deines Kontos umdrehen würde. Blogpost weiterlesen »
Kennt ihr dieses Gefühl der grenzenlosen Nutzlosigkeit? Diese Tage, an denen sogar eine tollwütige Bananenschale mehr Auswirkungen auf die Welt hat als euer klägliches Dasein?
Ich auch nicht.
Aber den Geschmack von abgestandenem Kaffee in alten Tassen und die Geräusche alternder Mitmenschen kenne ich nur zu gut. Ist nämlich gar nicht so einfach, als hochgebildeter Uni-Absolvent ins Berufsleben zu starten.